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Anderer Theil (1728)
Entstehung
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496
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496 Gap.X.Vsn dem Eicdts

Licht wirb §. Man mmmet öffterö von vhnge-Lurch Re- ^,hx wahr,daß,wennWasser in einem Gla- ^in Är- das die Figur eines abgekürzten Kegelsben ver- hat, aufdem Fenster in der Sonne stehet,»rändelt, das Sonnen-Licht, welches durchfailet, in 7

Farben verwandelt wird: und weil auch ich ^Gemeiner hierauf in meiner zarten Jugend acht gege- ^Lersuch. yg ich an solchen natürlichen Begeben- 7 -.^Heiken, die nicht gleich überall in die Augenfielen,ein sonderbahres Vergnügen hatte; 7 .^so habe ich mir dieseElfahrung zu Nutze ge, 77^macht und denStrahl desLichtes, der durch 7-7ein enges Löchlein in das verfinsterte Ge, ^. 7 ^mach hineingefallen, mit dem Tonischen ,>VGlase, damit ichdieRefraction gezeiget(§. 7'-'147), aufgefangen und so lange aufund nie- ^- - 7 'dergefahren,chis das imWasser gebrochene 5--Sonnen-Licht angenehme Regenbogen-Farben auf dem Boden des Gemaches ge-zeiget.DieseS isteinVersuch für diejenigen, >welche nicht mit anderenJnstrumenten ver-sehen,dadurch das Licht in Farben verwan-Versuch delt wird. Wenn man ein dreoeckichleS r:m'/dem gläsernes kriüna hat, dergleichen ich 7 7§ gleichfalls oben zuderkeiraHion gebrau -7' chek(§. 147), und das Licht gehöriger Wei- -se damit auffänget, sowohl in einem hellen, » 7 >als verfinsterter,Gemache,so bekommet man . 7 ^noch viel schönere Regenbogen-Farben alsVurchdasMaster. Es ist nicht viel nöthig 7 -tu ermnerlj, wie man das LriLma halten 777

soll» .7 'rv