und den Färben. 485
Schattens beyderseits Farbenbekäme: allein Herr Newton (c) hak srbondiesen Emwmff durch einen nnumstössli-s'en Versuch völlig aus dem Wege ge,i-äumet. Er hat eine gläserne wvhlpolirtePlatte naß gemacht und ein Haar in dasWasser, so auf dem Glase stund, geleget.WfdiesesGlaß hat er noch ein anderes der-gestalt geleget, daß der ganhe Raum bar-dischen voll Wasser geblieben und also dasHaar ganh im Wasser gestanden. Nach-dem er diese beydenGlaler an einander befe-stiget,hak erdasHaar abermahls durch denvorigen Strahl des Lichtes im verfinstertenGemache erleuchtet, und gefunden, daß derSchatten des Haares in gleichen Weiteneben so breit wie vorhin gewesen. Wäre dieLufftSchuld daran gewesen, weil sie dasLicht gebrochen, daß der Schatten breiterworden wäre; so müste er hier noch brei-ter worden seyn, indem das Wasser dasLicht ftärcker bricht als die Lufft (§. 1;;).Man hat demnach an dieser Eigenschafftdes Lichtes nicht mehr zu zweiffeln, sondernkan sie inErklarung der Natur sowohl alsdie Letlexion und KekraÄion sicher ge-brauchen. Man pfleget sie dieInflexiorrdes Lichtes zu nennen: nennet
sie die Diffractidn. Herr Nev/ron hak
_ Hh? _noch
loc. «ic. x.w.ZlZ.