Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
411
Einzelbild herunterladen
 

^ Sap. IX. Von dem Feuer. 411

bald cm zu sieden, wenn man es in einemseinen Gefäße in den Brenn-Punct des^ Glases setzet. Metalle schmeltzen, die ihre Dritte,gchörige Dicke haben, sobald sie genung er,wärmet worden. Dünnes eisernes Blechwird bald glücnd und in kurtzer Zeit durch,löchert. Ziegel, Porcellan, Schiefferstein, Vierdte.Bimstein, auch selbst Asbest wirb baldWii gliiend und endlich gar in ein Glas vcrwan,

»Dch belt. Unter demWasser schmeitzerSchwe-Fünffte.

! ikMx sei,und andere dergleichen Materie: kiefern>«W«. Heltz brennet darunter zu Kohlen, welches^ KO man absonderlich setzen kau, wenn man dasdichM Hvltz zerschneidet. Es scssmeltzct alles vielM» geschwinder und verwandelt sich auch vielwM leichter inGlaß, wenn man es in eine aus,

H/M gehöhlcte Kohle leget. Gemeine Alche aus Sechste.,MWt dem Ösen, oder auch die man aus Papiere,

Mit« Leinwand,Heu rc. gebrandt, werden auf ei,

,Z>iK nerKvhIe gleich inGlaß verwandelt. Wenn Siebende,man das Glaß kalt in den BrenmPunclbringet, so kan es die grosse Hitze nicht ver-tragen, sondern springet entzwei), daß dieStücke davon hin und wieder fliegen: wennh B "mn es aber erst nach und nach warm wer-ben lasset, ehe man eö in das starcke FeuerMB bringet, so schmutzet es. Er erinner dabey, Achte.

^ scbwartze Cvrper in diesem Sonnen,

^ Heuer eher verändert werden als andere,am^ allerlangsten aber die weißen, als z. E. dieKreide, und daß alles entweoer geschmol»

hen