Miifque-ten-Lauffdurch dasEis zer-sprenget.
;44 Op. VIII. Von der Wärme
sehr strenge Kälte war,hacUluAeniu 8 ei«nen Mußgueten-Lauff von einander schnei-den lind das eine Ende des beyderseits offe-nenStückes verlöthen lassen. Den 8 . Jan.als die Kälte am heffkigsten war, fülleteer einen Theil davon mit kaltem Was-ser; verstopssle das offene Ende mit einerSchraube.die er mitGewalt hinein gewun-den, damit keine Lufft darzwischen herauskonte und übergoß es nach diesem mit ge-schmolhenem Bleye. Da es nun wohlverwahret war, legte er es in seiner Schlaf-Kammer vor das Fenster in die kalte Lufft.Des Morgcnds gegen 7 Uhr sprung esmit einem großen Knalle entzwey, wo esam schwächsten war. Es bekam einenRitz von 4 Zollen lang und drung daselbstdas Eis mit verschiedenen Bläselein her-aus. Damit er desto gewisser gieng,sowie-derhohlete er den Versuch in dem anderenTheilen mit gutem Fortgange (3). Drei-Jahre hernach, nemlich 1670, da wiederumein grimmiger Winter war, hat eben zuParis, wo Hu^enius seinen Versuchangestellet hakte. knor ein Mitglied derKöniglichen Academie der Wistenschaff-ten, es noch etnmahl versuchet (b). Er hat
eine
( 2 ) viN. liamel ia riia. Keß. 8cient.>ik. !. ssÄ.2- c. I. p. rn. IZ.
(b) äu IlLinel loc. cir. IcÄ. 7. c. Z. p.m.gg-
7.^
1 -^
,-r,^
h''ȟ