Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
106
Einzelbild herunterladen
 

io6 Esp.m. Vsn dem Barometer,

stenein einfaches Barometer 0? steue-re- Damit sich die meßmgenm Rohrendesto bequemer an den hölhernen Be-hältnissen befestigen liessen, hat er iedes En-de der Röhre an eine höltzeme Röhre ge-kürtet, die an das Behältnis befestiget war.Damit die beyden Barometer sicher stun-den, auch die lange Röhre nicht durch einenZufall leicht verbogen werden konnte; hater noch ein besonderes Gestelle dazu ge-macht, dessen gantze Beschaffenheit aus derFigur fo deutlich zu ersehen, baß es überflüf,sig wäre solches noch ferner mit Motten zubeschreiben, zumahl da es nicht den gering-sten Einfluß in den Versuch hat, daraufman sehen müste, wenn man denselbenErfolg recht verstehen will. Als nun alles fertigdes Der- und in gutem Stande war und er diesuches. Schraube in der Kugel herumdrehetechaßdie Lüste heraus konnte; sahe man denWind m I heraus fahren und das Queck-silber fiel in beyden Barometern fast gleich-viel, so daß kein merklicher Unterscheid zuverspüren war. Es ist bekand, daß, indemdie zusammen gedruckte Lufft sich weiterausbreitet, ihre ausdehnende Krasse ge-ringer (§. ir;. 1". I. Lxper.) und daher derSturm schwächer wird. Als nun diesesauch hier geschahe; so konnte man in beyedenBarometern gar eigentlich sehen,daß derMercuriusss'ch wieder nach und nach in dieHöhe gab,biß er endlich,da derWind Zantz

vor,

H-'.'E

KlW'7

tik''"

'V >->