leichte-rer Art.
Versu-
che.
Erweisdes Sa«es dar-aus.
srr C<rp. 8. Vsn der Schweere ^
gen / den er zu Verlieren scheinet (§. 180). Es r.gehet aber nicht an/ daß eine Krafft zu glei-cher Zeit zwey verschiedene Wurckungcnhaben kan und einmahl angewendet wirdden Wiedcrstand des Wassers zu überwiu- ' iden / das andere mahl aber nieder zu steigen:dergleichen wir auch schon oben (§. 45) ge-funden. Damit wir nun dieses alles mit „seinen gehörigen Umstanden desto deutlicheZin der Erfahrung gegründet sehen möchten: -so habe ich folgende Versuche angestellet. ...
Ich habe demnach zwey Kugeln von gleis '.eher Grösse genommen/ eine von Bley/ die ... -andere von rothem Wachse / dergleichen n 'man in Gerichten zum Siegeln brauchet / - ^und sie zugleich im Wasser fallen lassen- ^Damit sie nicht bald zu Boden kamen / ha- ^ <be ich das Wasser in ein Cylindrisches Glast ^.gegossen / welches einen Schuh und etwasdarüber hoch war. Beyde Kugeln habe ichgantz gelinde aufdie obere Fläche des Was-sers gelegetund zu gleicher Zeit fahren lassen: .allein die bleyerne erreichete schon den Vs-den/ als die von Wachse noch mercklich dasvon entfernet war. Da die Kugeln von gleis ^cher Grösse sind/ so haben sie auch einerleyFläche und daher kan keine mehr Wiedcr-stand in der Flache finden/ als die anders»
Die bleyerne aber ist viel schwerer als die - -.von Wachse und / da sie einerley Gewichtein dem Wasser verlieren (> 17-) / so muß