Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
434
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4)4 Eap. 6 . Non der Lufft/

sie von dem Drucke der äusseren LuM be-frcyct wird; so habe ich solches augen-scheinlich zeigen wollen. Ich habe zu demEnde in das grosse Glaß so viel Wasser ge-gossen/ wie oben(/. 148.)und/ soviel an-Beson- gehet/ von der Lufft gereiniget. Dasdem- Wasser/ welches ich hierzu brauchte / war^ nicht frisch aus dem Brunnen geplumpetnam. worden/ wie dasjenige/ welches ich zu demVersuche in angeführtem -Orte gebrauchet;sondern hatte über 24. Stunden aus demFenster gestanden/ und war daher warmerals dasjenige/ welches frisch aus demBrunnen kommet. Daher ereignete sichdamit einiger Unterscheid in denen Ver-änderungen / die bev Wegpumpung der aus»schlichen Lufft zu sehen waren / dergleichenman im frischen Wasser nicht verspüret.Damit ich es aber kurtz sage / weil ich eshier bloss beyläuffig erinnere: es gieng beynahe in allem eben so zu wie bey dem Essigeund gierigen nochimmer wie dortBlasenhäuffigheraus/ ob man gleich nichtmehr pumpcte / auch nichts auszupumpenmehr da war. An dieses Wasser schütte-te ich etwas Rocken-Mehl/ welches gantzlockeraufeinemPapiere lag/ schüttelte dasWasser im Glase / damit es sich damitvermengcte/ jedoch nur einen sehr dünnenstressenden Brey machte / und brachte eswieder unter die Glocke. Mich die Lufft