und der Lufft. 5? z
M tvö sie auf den Kohlen auflag/ die Lufftheraus,fuhr und nur ein kleines rundtesM Löchlein machte: woraus zu ersehen/ daß. A daselbst das Glaß aufder Glutt der Kohlen^ angefangen zu schmeltzen und die Lufft/ wel-^ durch ihre ausdehnende Krafft starckgedrucket f §. iz;) / das weiche Glaß da-selbst durchbohret und das kleine Löchlein"M gemacht/ wodurch sie nach diesem herausfahren können und daher die Kugel nichtM zersprenget. Und demnach siehet man hier- Wie vielU» aus / daß man nicht mehr Wasser / lpick- darciirruz vini oder Eßig rc. hinein gießen darf/nvlhig.als bis unten im Boden derjenige Theil be-M decket ist/ welcher auf den Kohlen auflieget/
W indem das Glaß anfangs nicht weiterM» schmeltzen kan/ als es von den glüenden Koh-xM len berühret wird. Es hindert also die flüs-mtr sige Materie / daß das Glaß nicht fchmel-
W tzen kan. Ob aber auch dadurch zugleich-
die ausdehnende Krafft der Lufft vermehreti«>i wird / oder nicht ; lässet sich aus diesenM Versuchen nicht wohl ausmachen : daherWtt wir es zu weiterer Untersuchung ausgesetzt,ßl seyn lassen. Da es gleich viel ist / ob die UrsacheKrafft der Lufft durch die Wärme/ oder daszusammendrucken verstärcket wird / in so' ^weit man arrf weiter nichts als auf ihreGrösse siehet / und oben schon erkläret wor-Ä den / wie die Lufft / indem man sie starck zu-< lammen drucke / gläserne Kugeln zerspren-ü Bb 5 gen