Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
162
Einzelbild herunterladen
 

I Lr Cap. s. Von den Ergenschaffr en

stakt- Ich setze das Glaß mit der Röhre un-ter die Glocke aufden Tellerder Lufft-Pum-pe und pumpe die Lufft weg. Wenn dieLufft dünne zu werden beginnet; so fangtdas Wasser zu dem Loche l an herauszu»lausten / obgleich die Röhre bis unter dassel-be gehet. Und wenn man Lufft genungherausgepumpet/ so laufft endlich das Was-ser alle bis an das Loch l heraus- Es istnun aber die Frage / wie die Lufft es binde,?/daß das Wasser durch das Loch t nicht her-. aus fliesten kan / indem die Röhre biß unterrimq des dasselbe gehet. -In der That ist es nichtsDer- anders / als was schon oben in dem sieben«suches den Versuche von dem wagerechten Stan-de der flüßigen Materien (§- z i) da gewe-sen. DcnNf gegenwärtiges Instrumentstellet eine Röhre vor / da der eine Theilseine Eröffnung in der Höhe / der andereaber niederwärts hat. Allein weil vielleichtnicht ein jeder sich wohl vorstellen dörff-te/ wie er die in dem angezogenen Ortedargestellete Röhre aus gegenwärtigemInstrumente herausbringen soll; so findeich für rachsamer die Ursache von neuem um-ständlich zu zeigen- Anfangs ist klar / daßdas Wasser von der Lufft durch das Lochin i so starck gedrucket wird/ als durch dieRöhre 1^6. Und demnach ist es eben soviel/ als wenn das Wasser nur bis in I gien-ge und ich eine Röhre hinein tauchte- Da