Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
149
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imdwürckungett derLuffe. 14?

die Glocke gelassn walD/ als sie vorher ein-gefallen war/ wie man sie darunter brachte.

Weil nun die Blase nach vollendigcem Ver-suche mehr eingefallen ist/ als vorher/ ehe mansie unter die Glocke bringet und'dic Lüste umsie herum wegpumpet; so siehet man zurGenüge/daß nun weniger Luffr als un An-fange darinnen seyn muß und solchergestaltwehrenden Versuches durch das LöchleinLustt aus der Blase heraus g gangen sey.

Durch das enge Löchlein kan die Lustt nrcht soszrimdgeschwinde aus der Blase heraus treten/oeff-i,/als die aus der Glocke in das Rohr derwa« lichLufft-Pumpe fahret und deswegen wird dieVBlase anfangs aufgeblasen/ wenn die Lufft^,gM,um sie herum dünner wird. Indem aberdie Blase der ausdehnenden Krastt dcr Lufftinnerhalb derselben wiedersieht / mästenein jeder Cörper der Bewegung wiedersiehtso kan auch die Lufft in der Bla-se nicht so dünne werden / als wie ausser ihrunter der Glocke. Derowegen da die dich-tere Lufft siärcker drucket als die dünnere (/.

8i.); so muß die äussere der inneren beydem Löchlein weichen/ und fähret solcherge-stalt ein Theil der Lufft aus der Blase her-aus. Weil nun hierdurch die Lufft unterder Glocke etwas dichter wird und hin-gegen die in der Blase etwas dünner; sodrucket die unter der Glocke siärcker aufdieBlase/ als die in der Blase entgegen dru-K r ckm