Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
140
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*4o(<rp. f. Von den Elgenfchässtttt

Stange/daran derStempel beftstiget/ausserder Lusst-Pumpe frey geblieben. Dieses habeich bey allen Zügen gethan und achte nichtnöthig erst dieses hiehcr zu setzen / weil dieSache / so durch den Versuch behauptetwird/ unten ohne dem durch einen deutli-chen Beweist soll bestctiget werden. Nachdiesem habe ich die Röhre wieder ab-geschraubet und die gläserne Glocke blostdarüber gesetzet / daß die Lufft gleich durchdas Loch in der Mitte des Tellers in dieuntere Röhre der Lufft - Pumpe kommenkönnen. -Hier habe ich abcrmahls bey jedemZuge wie vorhin auf das sorgfältigste an-gemerket / wie viel Zähne von der Stangeheraus bleiben/ nachdem die in dem Rohreenthaltene Lufft so dichte wie die von aussengemacht worden. Als ich nun gegen; ein-ander gehalten / was in beyden Fällen ange-inercket worden; so habe es völlig einerleybefunden. Nun ist klar / daß im ersten Fal-le/ wo die Röhre gebraucht wird/ die Lufftsich bloß durch die ausdehnende Krafft aus-pumpen lässet; hingegen im andern Falle/wo die Röhre weg ist / auchdie Schweere dieLufft in das Rohr treiben kan. Unterdes-sen da sich in beyden Fällen kein Unterscheidbefindet/ so ist klar/ daß man aufdie Schwee-re der Lufft bey ihrer Auspumpung garnicht zu sehen hat/sondern vielmehr/ da siekeine merckliche Veränderung machet / es