Lufft -- Pumpe. 1:7
sichärisbreilet. Wenn mandasUöhr/ in-Mcgleichen auch die übrigen Theile der Lufft- RohrPumpe/ nebst allemZugehör aus Mcßinge/reine er,reinlich erhalten will / muß man es mit klein battengestoßenem Bimsen-Steine und ein weniger'.Baum-Dele abreiben: jedoch damit derElantz nicht verdorben wird / beständig nachdem Striche/ wie es gearbeitet worden/ z.
E. was abgedrechselt worden / nach derRundung. Inwendig muß das Rohr ^nicht allein sehr gleich ausgehöhlet/ sondern Beschaf-auch gantz glatt polirct seyn / damit sich senkestnirgends etwas Lufft verhalten und zwischen drZNoh-dem Stempel in den Raum eindringen^-kan / wo er heraus gezogen worden. Da-her muß man sich auch in acht nehmen/ daßDorsich-kein grober Staub weder in das Rohr/nochauf den Stempel kommet / wenn man ihn brauch,heraus genommen : indem dadurch in derinnern glatten Fläche des Rohres leicht Ri-tze entstehen können. Künstlern ist bekandt/wie man ein Rohr von Metalle gleich aus-bohren und glatt poliren soll. Und ist esg,-^nicht mein Werck / daß ich Unterricht von A§der Hand--Arbeit ertheilen will zum Ge-rc>„»brauch der Künstler/ die Lufft-Pumpen ver-bcy die-fertigen wollen: sondern ich will bloß dießrBr'Beschaffenheit der Lufft-Pumpe denen zum^"-besten beschreiben/ die damit nöthige Ver- ""S«suche anstellen wollen / und wissen müßen/wie weit sie sich auf ihr Instrument zu ver-H; lasse»