Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
80
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8s Op.;. Von dem Drucke

Gross« cken lassm. Und da sie in einen engerender Raum gebracht wird / wenn man die Röh-re tief hinein tauchet / als wenn sie nicht soiwac tief hinein getauchet wird/ in dem erstenFalle aber die Lufft in der Röhre äö von ei-ner grösseren Krafft gedrucket wird als indem andern/mästen der Druck der Schwee-re des Wassers gleich ist/ welches so hochsiehet als die Röhre eingetauchet wordens/.46); so erhellet hieraus/ daß die Lufftvon einer grösser« Krafft sich mehr zusam-men drucken lässet als von einer kleineren.Wenn zwey Röhren im Wasser gleichtief eingetauchet werden/ so ist der Druckvon unten hinauf einerley (§.46- undwird demnach die Lufft in beyden Röhrenviel- gleich starck gedrucket. Weil sie nun inmehr/als einer langen Röhre ;^/ in einer kurtzenvmigec. -r_, zusammen gedrucket worden ; so mußviel Lufft durch einerley Krafft sich mehr zu-sammen drucken lasten als wenigere. Allesdieses/ was hier zufälliger Weise von derLufft entdecket wird; soll nach diesem durchmercklichere Versuche noch klarer gezeigetwerden.

Auweh- §. 52. Unterdessen mercktt man bey ge-genwärtigem Versuche noch eine anderedettufft. Eigenschafft der Lufft an / wenn man ge-nau aufdesselben Umstände acht hat. Rein-lich da das Wasser in die Röhre tritt/wenn sie tief hinein gestossen wird/ hinge-gen

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