Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
68
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rr.

68 Os,.;. VStt dem Drucks_

l. Des heitcn erhellet aus dem vorhergehenden.Falles Nemlich die fiüßige Materie z.E- das Queck-^Ma-^^er in der Röhre soeben in üL stil-der^öd-le siehet/ halt mit dem Wasser im Gefasstlk, so um die Röhre ringsherum isi/ dieWage (§. 4) -. Ziehet man die Röhreweiter heraus/ so stehet das Wasser um dieselbige nicht mehr so hoch wie vorhin/und also wird der wagerechte Stand aufge-hoben / indem dasselbe nicht mehr so starckdrucket als das Quecksilber in der Röhre (§.z7). Weil nun das Quecksilber stär»cker drucket / als ihm unten das Wasserwiedersiehst; so muß dieses weichen. Eserstrecket aber das Quecksilber seinenDruck durch die Lufft in der Röhre und ver-einiget ihn mit ihrem Drucke (/. 4Q. De-rowegen flösset das Quecksilber die Lufftheraus und fället auch selbst nieder. Jeweniger nun das Wasser um die Röhreherum erhaben ist/ je geringer isi dcrWie-derstand (/. 4;). Je weniger dem Queck-silber in der Röhre Wiederstand geschie-het: je mehrere Krafft behält es übrig sichzu bewegen und dannenhero beweget esDes sich um so viel schneller. Stösset man aberSüll- die Röhre wieder so tief hinein/ als sie an-fanys darinnen stund: so ist per Wiedcr-in der stand des Wassers so choß als der DruckRöhre, des Quecksilbers / und muß demnach dasQuecksilber wieder in der Röhre stille ste-hen

2. DerGe-schwin-digkeitdessel-ben.

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