Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
60
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6o e-p. z. V-n dem Drucks

Materien beschaffen ist; so will ich auchrrn ,k-dieses für allen Dingen durch besondereren Versuche zeigen. In ein Conisches Wein-Druck glaß/ das unten enge/oben aber weit ist/mir ih-habe ich ein wenig Quecksilber bisvLhin-eingegossen. Ich habe aber mit Fleiß ein-i- k ii Glaß erwehlet/ so unten enge war/ damit""'"'ich nicht allzuviel Quecksilber brauchte.

L' r 5 -Gantz wenig Quecksilber habe ich hinein ge-gossen/ damit noch Raum genung für dasWasser übrig bliebe und die Würckung/welche man beobachten sollte/ auchmercklichseyn möchte sh.; 7.). Auf das Quecksilberhabe ich Wasser gegossen/ bis das Glaß er-füllet war. Alsdenn habe ich eine Röhre»1. genommen und oben in» mitdemFin-Hand- gerverstopfst/ damit nichts von dem Was-E.'^ser hinein kommen konte/ als ich sie durchche. ^ dasselbe ins Quecksilber hinein stieß. Nochsicherer ist es/ wenn man die Röhre an-fangs in das Quecksilber stecket/ ehe mandas Wasser darauf geußt: denn weil sichdie Lufftzusammen drucken lässet/ wie wirhernach zeigen werden; so wird allzeit et-was Wasser in die Röhre kommen / wennman sie durch das Wasser durchstößet / sofeste man auch die obere Eröffnung verwah-ret. Als die Röhre im Quecksilber stundund das Wasser darauf gegossen war; sosahe man/daß das Quecksilber in der Röhreein wenig höher stund als im Glase/nehm-