Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Vorrede.

den Stand gefetzcr werden möchte; einemjeden aber, der sich um die Erkäntnis derVMenschen bekümmert, sattsam bekand ist»^ wiekeineWahchertvonuns könne erkandtM im werden, als wenn wir sie entweder aus ei-ch Ach nigen Gründen der Vernunfft schlüssen,UO wie wir in der Marhematick zu thun ge-»U wohnet sind» absonderlich in denen Thei-len, denen hauptsächlich dieser Nahme ge-üibinch bühret,ich meyne in der Arithmcrick,Geo-

Mm meme undAlgebra; oder in dem nur sorg-

M« faltig Erfahrungen sammle» , wodurchDP die meiste Erkanmis erreichet worden, dieilMr man im gemeinen Leben zu BeförderungMkii dessenBequemlichkeit mitgutemVorthei-tccM le gebrauchet; oder endlich wenn wir diel,e wiih' Vernunfft Mit der Erfahrung vereinbah-

MiW ren, und ihr ein Recht einräumen dreWahrheiten, welche uns die Erfahrung'« ^ gewehret, mit einander zu verknüpffen:

,AA so habe keinen sicherern Weg zur Erkänt-

! M nis der Natur erwehlen können, als wenn

, «W ich die Vernunfft nut einander verknüpf--fkn liesse,was durch vorsichtigeErfahrung

erkandt worden, und ausser diesem weiter ...... -.... .

nichts einraumete,als was sich serner dar-.. aus durch richtige Schlüsse herleiten liesse.

^ Z Da -