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1 (1750)
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561
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-er Walderistschen Kirchen. z6r

kragen hörte, und man nahm die Diener des Wortes zu zehnund mehreren auf einmal aus Kranckreich mit Freuden auf.Diese nun wurden zuerst lVlellreurz Herren, fo wie ihre WeiberiVIes-Demoitelles Frauen genant; und also schlich auch die Ge-wohnheit ein, daß man auch die geboruen Thalgeistlichen Geller,Herren zu nennen, und iVLeü'er Gillio, lVleller Grosse zu sagenanfing.

Und von dieser ehrwürdigen Benennung der Barte,ist es hernach gekommen, daß die Papisten in Italien die Bu-delhunde Lackels genant, und eben diese Benennung Spotts-undSchimpfs;weise denen gesamten Waldeusern, als Jüngern undNachfolgern dieser alten Barte aufgeleget haben: so wie die inFmnckceich dieNeformirten l-luAULoots ) Hugenotten nennen,und sie mit diesem Namen, wer weis wie sehr zu fchimpffen den-cken. Ja es ist noch hellt zu Tage dieser närrische Name bey de-nen Piemontcsificheu Pabstleru so gang lind gebe, daß sie keinenProtestanten, er sey her wo er wolle, anders als einen Lacket,oder Budelhuud zu nennen wissm, und daher allemal, wenn sieeinen Fremden aus Franckreich, Deutschland, Holland, u.s. w. sehen, lind nicht wissen, ob er ein Calvinist oder Luthera-ner sey, dieses ihre erste Frage seyn lassen: (/?-// ist esein Budelhund?

S-H X AS X X X LH X

Das drey und dreißigste Capitel.

Vor; der noch üblichen Kirchenzuchr und Kirchenordnung

der Waldenser in den Thalern von Piemont.

^ir haben zwar im vorhergehenden gehört, welchergestalt D'c Zucht derbey der in Deutschland angefangenen grosse» Resor- Ar der Re-mation, die Waldenser einige Abgeordnete an Buce- formanon.cerum, Melanchthonem, Oecolampadiuln, Zwinglium,Lutherum, Calvinum und andere abgeschicket, undmitdie-waldenjls.Gesch.lTH. Bbbb ftn