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1 (1750)
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552 I-B.Z2.C. Von den alten Lehrern und Predigern

und da sie zum Besten der Kirchen vielmals genöthiget gewesen,weite und beschwerliche Reisen in andere Lander vorzunehmen,in den Ehestand zu treten gehindert worden. Daß sie aber sovste und weit zu reisen hatten, kam von der genauen Verbindungher, darinnen sie vornemlich seit dem Jahre nZo. mit denen übri-gen Gläubigen gestandenes) fast in allen Landen, und besondersin Deutschland, Böhmen, Gascogne, Provence, Dau-phins, Engelland, Calabrien, la Pouille, und in den übri-gen Gegenden der Lombardey zerstreut gewesen: sintemalen sieDie Gewohnheit gehabt, ihre Bruder in allen diesen Landern alsPilgrimme und Wandersleute Wechselsweise zu besuchen, und dasEvangelium daselbst zu predigen. Denenjenigen so in unsernThälern ihre Wohnungen hatten, lag nebst der Predigt des gött-lichen Wortes auch besonders ob, über guter Ordnung und Zuchtzu halten, die Jugend fleißig zu unterrichten, die zum geistlichenStande sich anschickenden Personen wohl zu unterweisen, und ih-nen nebst der Wissenschaft der Grammatic auch die Vermmst-imd Sittenlehre, und für allen Dinger, die Gottesgelahcheitsorgfältig und gründlich beyzubringen. Viele von diesen Geist-lichen legten sich hiernächst auch auf andere Künste und Wissen-schaften, und beflissen sich es darinnen recht hochzubringen. Wirfindenviele Zeugnisse davon in den Geschichtsbüchern. Vornern-lich war die Artzney- und Heilungskunst bey ihnen in grossem An-setzn, und es ist mancher Krancker von ihnen an Seel und Leib zu-gleich geheilet worden. Anders schämten sich auch nicht, bey ih-rer Gottesgelahrtheit noch Handwercke zu lernen, und auch hier-inne dem Apostel Paulo ähnlich zu werden: der ein Teppichmachergewesen, ja gar in die Fusstapffen ihres HErrn und Meistersselber zu treten, als welcher nach dem Zeugnis Iustittl Marty-ris in seinemGesprache mit demJudenTrypho sich nichtgeschamet,seinem Pflegevater Joseph bis zu der Zeit seiner völligen Offen-barung, in der Zimmerarbeit treu und fleißig an dieHand zu gehen.

Vielleicht dürfte es meinen Lesern nun wohl nicht zuwider