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1 (1750)
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505
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und Sitten der Maldenser.

MitGnillaUlne Paradie in seinen ^nng 1 e 8 6e LourZOAne, so io. Pari^^k.1566. zu Lion herausgekommen, im 2ten Buche über das Jahr1209. p. 247. und 248. zu bekennen, daß die Irthümer undLaster so man ihnen aufbürden wolte, boshaft und falsch-Üsch erdacht, und sie von dem allen so man ihnen mit Un-recht zur Last legte, nimmmermehr das mindeste began-gen: Ihr eintziges Verbrechen bestünde blos darinnen,daß sie die Laster und das unordentliche Wesen derer Her-ren Geistlichen ein wenig alzufrey durchzögen.

Uud so darf man sich denn wohl nicht wundem, wenn man n. Vigneaux.einen von ihren eigenen und vornehmsten Barten oder Lehrern,

Namens Vigneaux in der Nachricht, so er von den Umstän-den , in welchen er die Waldenser Kirchen kurtz vorher ehe dieReformation in Franckreich eingeführet worden, gefunden,schriftlich hinterlassen, auf dem vierten Blat also reden hört: Essind Leute, die eine gute und heilige Religion haben, undeilt ur,sträfliches und mäßiges Leben führen, alle Lasterhingegen fliehen und meiden: und weiter unten: wir lebenin den Thalern von Piemont in Ruhe und Friede, auchunter einander selbst in einer geheiligten Eintracht; wirvermischen aber unsere Söhne nicht mit den Töchtern derNömisch-Carholijchen, noch ihre Töchter mit unsern Söh-nen: und dennoch gefalt jenen unsere Lebensart so wohl,daß viele von Adel, auch Obrigkeiten und andere Catho-licken lieber Dienstboten voll den Unsrigen, als ihre ei-gene Knechte und Magde haben wollen.

Es kan seyn, daß man sie eben ihrer ausnehmenden Treueund Demuth halber, es sey im Ernst oder im Spott, bon8Üom-ms8, die guten Leute, ttumilie8, die Niedrigen, 8ouKsr-tout , die Geduldigen, und ? 3 tarin 08 Z pgtienäo, die Leiden-den genant. Man darf sich auch nur ein wenig in den Geschich-ten der grausamen Verfolgungen umsehen, die von Zeit zu Zeitüber sie ergangen sind, so wird man bald sehen mit was für unge-Waldensjs.Gesch.i-TH. Sss meiner