<483 I. B. 29 . C. Widerlegung derer so die
den wie sie wollen, zusammen fliessen, und ihre Endschakerreichen.
Wo waren denn vorher alle eure geistliche Uebungenund Andachten , und wo habt ihr denn alle eure Gnade her-genommen? Ist es nicht wahr? Ihr habt das gantze Geheimnisvon den Heiden entlehnt. Und dieses ist keinesweges nur so einEinfall oder Vorwnrf von nur. Leset nur was euer eigener Abtde Marolles , der so viel ich weis noch lebt, im ersten Theilseiner lVlemvirss, zu Paris mit königlicher Genehmhaltung ge-druckt sind, pag. 215. hiervon schreibt: Da werdet ihr alles Stückvor Stück finden: Nehmet dazu was lange vor ihm ^lexanäersd ^.lexauäro aus Noapolis 6olual Oier. Uil). 2. Gap. 22, baldjm Anfange geschrieben hat: Der oberste Hohepriester RumPompilmswares- der zuerst das Opfer ohneBlutvergichsen einsetzte. Ich frage noch einmal: wo ist dis Opfer ohneBlut geblieben, und wo ist eure Messe hingekommen, daCMstantin der Grosse das Heidenthum vertilget, und man bis insizte Jahrhundert nichts mehr davon hat zu hören noch zu sehengehabt?
Nun müst ihr doch wohl bekennen, daß eure Religion ent-weder nicht mehr so gar alt sey; oder daferne sie es ja seyn sollendsie ihr Alter noch vor den Zeiten Christi und seiner Apostel aus-fündig machen will, ihr nicht sonderlich zur Ehre gereichen müsse,und daß unsere Waldenser euch zwar die alten Mauern und Wän-de überlassen/ das Innere aber, ich meine die alte wahre Lehredessen, dessen Tage von Alters her sind, vor sich behalten haben.Ja diese find es, die nicht einmal solange warten wollen, bis daß
der Heiden zu Stande gekommen: sondern sich mit Moses aufden Berg begeben, ehe man das güldne Kalb im Lande aufge-richtet, oder doch zum wenigsten, so bald man mit desselben Ver-fertigung schwanger gegangen.
Ich gehe noch. .weiter und'sage: gesetzt auch, es hatte der..... " - Nlmach-