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1 (1750)
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487
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Protestantische Lehre einer Neuerung beschuldigen. 487

se§ aufgekommen? Antwortet doch ihr Herren CatholickenrNicht eher als im Jahr 1260. da einer gewissen Nonne im-cker-Laude von einer eingebildeten Offenbarung getraumet.

Und so möchten denn die Waldenser mit weit bessern» Rech-te an euch, die ihr mit jenen Gibeoniten mit alten zerrissenengeflickten Wcinfchlauchen, und mit alten geflickten Schuhen aneuern Füssen, und mit alten Kleidern und schrmlichten Brodteeinher gegangen komt, und spricht, ihr komt aus fernen Landen-die Frage ergehen lassen : Wo komt ihr her? wie alt seydihr? wo ist denn eure Messe damals geblieben, als Con-staiitin der Grosse nach dem Geständnis euers eigenen Po«lndsri Virgrln im 12 . Capitel seines 5 . Buchs die abgötttischen Ceremonien der Isis (woher selbige entstanden) ausRom verbannet; und ehe sie auf dein Lateranischen Con-cilio yoo. Jahr darnach erst wieder zum Vorschein gekom-men? Ihr macht aus dieser eurer Messe, dabey die Hostie ausWeihen zugerichtet wird, ein algemeines VersöhmOpfer für dieSünden der gantzen Welt, und überredet die Menschen, daß die-ses das Mittel sey, den erzürnten GOtt wieder zu befriedigen,und seine verschätzte Gnade wieder zu erlangen. Dieser Glaubemus das gantze Hertz und die Seele eurer Religion ausmachen :Dahin weiset ihr das arme einfältige Volck; wer diese so blind-lings annimt, der ist ein guter Catholischer Christ, und wird se-lig; wer daran zweifelt, der ist ein Ketzer, und werth daß manihn auf den Scheiterhaufen setzt.

In der Beförderung der bürgerlichen Andacht, hekKes im I. Capitel des g. Buchs: Die Messe sey der Mittel-Punct aller geistlichen Uebungen, die Sonne eines gott-seligen Lebens, ein Sacrament so die übrigen insgesamtverehren müssen, das Opfer ohne Blut, in welchem dieandern alle vollendet werden, das Meer aus welchem alleGnade als aus einer gesegneten Quelle entspringet, undin welches alle Arten der Andacht, sie mögen Rammbä-ren