Druckschrift 
1 (1750)
Entstehung
Seite
483
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r ote stantische Lehre einer Neuerung beschuldigen. 48z

Les im i 9 ten Capitel des 2 ten Buches schreibet: vornemlich aberv«dienet das redliche und aufrichtige Geständnis des Abts vonMarolles im Anfange des zweiten Theils seiner iV1emoire8 alrhier einen Platz: Ich war, spricht er, emsmals bey demHerrn Bischof von Ambrun/ de la Fueille, da ich dennbey Gelegenheit unter andern auch sagte, es waren in un-serer Kirche viele heydnische Gebrauche, die aber die Hei-ligkeit unsers Glaubens zu Uebungen der Gottseligkeit ge-heiligt hätte r hierüber schien sich der Herr Ertz-Mschofeinigermassen zu entsetzen, und ich fand mich genöthigtum Erlaubnis zu bitter:, mich Hierüber zu einer andernZeit deutlicher zu erklären: als ich solche erhalten, konteich ihm so viele Zeugnisse und Beweise dieser Wahrheit an-führen, daß er nicht das allerynndeste dawider einzuwen-den wüste.

Wir halten uns aber vergeblich mit dergleichen Beweisenauf, da der Königliche Rath und Ober-Amtmann im Gebürgevon Dauphins, Guillaume du Chout, im abgewichenenJahrhundert ein gantzes Buch von der Religion der alten Römergeschrieben, und darinnen von Stück zu Stück recht ausführlichgezeiget, daß in derselben zwischen dem alten und neuen Romgar kein Unterschied sey, und der gelehrte Drelincourt die schön-sten Erläuterungen hierüber in seinen Büchern , cku üiux ViiiiZeäe gegeben hat. So ist es auch noch nicht gar zrr

lange, daß Ionas Porree in seiner Sckrift von dem Ursprungder alten Ceremonien. ihrer Einführung und Zunehmenin der christlichen Kirche, so er dem Könige von GrossBrtktannien zugeeignet hat Mit nnumstöslichen Gründen darqethan,zu welcher Zeit, durch wen, und wie die alten Lehr-Wätze derHeyden und deren Ceremonien in die Römische Kirche Hingeführetund erneuert worden , und solches mit keinen,aMm Zeugnissenbestätigt, als die ihm chie; berühmtesten Römisch -CarhoWmSchriftsteller selber dazu gn dieHand Wen. Aus tziesem-Ml«

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