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1 (1750)
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476 IB. 29. C. Widerlegung derer so die

Qib. z. x. 269. da er von den Lutheranern und Calvinisim

redet, spricht: Die Ketzereien, so heut zu Tage im Schwärmgehen, sind attf die alten Ketzereien der Waldenser ge-pfropft gewesen.

Aeneas Sylvius und Johannes du Bray bestätigeneben dieses in ihren historischen Beschreibungen von Bohmen.

Wenn Thornas Wälder: Wider die Lehre Wiclefs schrei-ben will, so spricht er unter andern: Es sey solche die Lehreder Waldenser, und habe sich aus den Gegenden Franck-reichs in Engelland angeschlichen. Und hierinnen ist derHerr de la Popeliniere volkommen mit ihm einig, wenn er llilersten Buche seiner ftantzdsischen Historie schreibt: Die Inwoh-ner derGegerrden von Albi, die man daher auch Albigc,,-ser zu r:enr:en pflegte, haben die Lehre der Waldenser auchunter dei: Engellandern ausgestreuet: Diese besassen zuder Zeit die Landschaft von Guienne, folglich wärmsteNachbarsleute. Bey dieser Gelegenheit pflantzten erst dievon Guienne solche irr ihr Gehirne , diese trugen sie her-nach weiter in Engelland, und hier kam sie sodann aus ei-ner Hand in die andere, und zuletzt auch in den KopfdesWiclefs, eines sehr berühmten Gottesgelehrten auf derUniversität Oxford und Lincoln, der durch seine ausneh-mende Beredsamkeit und Gelehrsamkeit die Hcrtzen undSinnen vieler Engelländer so an sich zu ziehet: wüste, daßauch so gar viele vor: den grösser: des Reichs seine Lehreannahmen. Einer vor: seilten Jüngern brachte ein Buchvonihm, genant, (darinnen dieLehre der Wal-

denser, so sich zu den Zeiten Waldi nach Böhmen gewen-det, und ihre Lehre dahin mitgenommen, und also schonvor: vieler: Zelter: her dieselbe m besagtem Königreiche aus-gestreuet hatte, erkläret wurde) nach Paget, und richtetedamit so viel aus , daß viele vorn Volcke, fa si löst die irr der:Schüler:, der Adel, und viele Geistlichen daselbst sich ebewfals dazu bekamen. ^