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1 (1750)
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454 1 - B. 27. C. Von dem Alter der Waldenfer

müssen abgesondert haben, als diese anfangen wollen, ihnen sol-che Neuerungen aufzudringen, die der heiligen Schrift schnur-stracks zuwider waren ; folglich auch niemals nöthig gehabt, dienie angenommenen Jrthümer wieder abzulegen.

^.Amiraldi. Eben dieses will der durch seine gelehrte Schriften sehr be-rühmte Amiraldus, ehemaliger Prediger und Lehrer der Theo-logie zu Sauinur sagen, wenn er in einer Predigt über Römerio, 15. anfänglich von der Unwissenheit, den Jrthümern und demAberglauben handelt, so zu den Zeiten Lutheri, Calvini undderer so vor ihnen das ReformationsrWerck getrieben, geherschet,und sodann hinzusetzt : Und ihr wisset, meine geliebresten Bru-der , wie algernein diese grosse Blindheit damals in ganßEuropa gewesen: nur ein kleines Wmckelchen hat sich nochin der Welt gefunden, so in den Thälern der Alpen undzwischen den steinigten Bergen von Provence tief verstecktgewesen, wo das Evangelium von Christo sich noch reinund lauter hat erhalten können.

8. Orelincur- Der bekante Drelincourt schreibt eben so in dem zwei.ten seiner vertraulichen Gespräche: endlich, heist es daselbst,hat es in den Piemontesischen Thälern von undencklichenZeiten her noch solche gläubige Ehriften gegeben, die dieRömischen Satzungen zu keinerlei) Zeiten angenommen,noch an ihrer: grober: Jrthümern theil gehabt; welchesden:: auch einen gewissen Italiänischer: Mönch/ NamensBelvedere» in seiner zu Turin im Jahr 1650. gedruckten

cie /H, nöthiger / ge-

rade heraus zu sagen, daß diese Leute zu allen Zeiten Ke-tzer gewesen. Aber was sind die Ketzer bey denen Herren Ca-tholicken anders, als Leute die es lediglich mit der Lehre der Apo-stel zu thun haben, und sich von der Einfalt und Lauterkeit ihresGlaubens nicht wollen abwendig machen lassen? .,

A. Pmttaltv- Henricus Pantaleon , ktiz-licus oräinariu; zu Bafel,

r,is. rviderholt ausführlicher l-nb. 5. ,'//