aus den Schriften ihrer Glaubensgenossen. 455
p.m. dasjenige was wie oben schon von Sleidano gehöret ha-ben: I-1i vetuüs conluetuäine Lvmiücem Nou^num nonZZnoscunt, 6c aliguanto temper xuriorem OoAriiiam conler-varunt; 6c maxime?opulu§, gui aä ke6em ^Ipium 6c Me-rinöoü, CabnerTgue 6eAlt ita pie ac moäetie lömper vixit,ut in eorum tota consuetu6ino ac VitL ratione, 'Limor Leimaxime eluxit, 6c iumma 66es 6c.ssuüitia percheäia fuit: Es
haben diese Leute von uralten Zeiten her den RömischenPabst niemals erkant, sondern die reine Lehre beständigbeibehalten: und vornemlich hatdasVolck, so unten anden Alpen, das ist in den Thalern, und zu Merindol undCabrieres wohnet, zu allen Zeiten so fromund einaeroaengelebt, daß man in allem ihren Thun und Lassen/ja in ih-rer gantzen Lebensart nichts anders als eine wahre Got-tesfurcht und volkommene Treue und Gerechtigkeit her-vor leuchten gesehen.
Das acht und zwantzigste Lapitel.
Zeugnisse von dein Alter der Kirchen in den Thälern vorrPicmont, aus den Schriftm ihrer berümtesien Widersacher.
jenn sich dorten Nemesius der grosse Freund Gregor»Nazianzeni im dritten Capitel seines Buches von dermenschlichen Natur, auf das Zeugnis seines ärgstenFeindes des Porphyr» beruft, um die Wahrheit der Christli-chen Religion zu beweisen: macht er daselbst nicht umsonst die ge-gründete Anmerckung, daß die Beweise so wir aus den eige-nen Zeugnissen unserer Feinde herleiten können, so vor-theilhaftig für uns, und so starck seyn, daß sie durchauskeinen Widerspruch vertraget; können. Und so könnendenn auch wir uns desto sicherer auf diejenigen verlassen, die wir
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