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1 (1750)
Entstehung
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423
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42 §

vor: der Zerstreuung feiner Jünger re.

Zchends mit hochstämmigem Holtze bewachsen, und so beschaffen,daß man ste ihrer Höhe halber fast nicht ersteigen, oder sonst drin-nen gehen oder stehen konte. Gleichwol hat sie nach und nach dererstaunliche Fleiß dieser Leute, und ihre unermüdete Arbeit gerottetund dergestalt angebaut, daß sie, ob schon mit vieler Beschwerlich-keit haben können bewohnt werden. Sie bauen alhier dermalenzwar etlvas Korn, Gerste und Haber; es ist aber der Zuwachsdavon vielmals so schlecht, daß sie kaum den Samen wieder krie-gen, und pflegt solches insonderheit alsdenn zu geschehen, wenn sieder Schnee übersatt, ehe das Erdreich reckt ausgefrohren ist. Wennsie nun diese wenige Früchte mühsam eingesamlet haben, lasten dieMänner solche zum nothdürftigen Unterhalt ihrer Weiber und Kin-der; sie selber aber gehen den gantzen Winter aus, und suchen sichdas Brod in andern Ländern zu verdienen. Einige legen sich aufdas Hanfhecheln- andere treiben das Tischer-Zimmer-oder Mau-rer-Handwerck, und wieder andere sagen Baume zn Brettern undBalcken. Sie kommen gemeiniglich um Ostern mit dem wenigenGelde, so sie sich die Zeit über verdienet, wieder nach Hause; unddieses ist vielmal das einzige Mittet zu Abführung ihrer Sternen,und zu Verhütung, daß die dazu verordneten Einnehmer ihnen, inErmangelung baldiger Zahlung, nicht das wenige Vieh, oder denschlechten Hausrath den sie haben, wegnehmen. Was die Wei-ber und Töchter dieses ehrlichen Bergvolckes anbetrift, so bemühensich diese, das wenige Saltz, so sie in ihre Haushaltung brauchen,welches hier zu Lande sehr theuer ist, zu verdienen: sie nehmen zudem Etlde lange Stangen von LerchenbäumemHoltz, welches sehrheilem dazu ist, daß die im Lande die jungen Absencker von denWeinstöcken, die sie versetzen, dran binden, und tragen solche mitder sauersten Mühe bis nach Pigmrol, so die nächste Stadt andenPieimntesischenGräntzen ist, und dem König vonFranckreichgehört. Ihrer viele haben 20 bis 24. Meilen bis dahin, und tra-gen diese Last mit solcher Beschwerlichkeit, daß ein Fremder der essiehet, sich des Erstaunens undErbarmens nicht entbrechen kam Auf

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