400 I B.24.C. Vom Zustand der Kirche
Berengarius genötigt gefunden, seine Lehre zu widerrufen:er dennoch bis an sein Ende standhaft dabei verblieben, wie sol-ches Usserius an oben allgeführtem Orte meldet: und Pegngin tiiie Ooninientar. zi. sä 2 . partem Direöiorii In^uitüürumschreibt: KsrenZarlum nun^uaru converlltin g prima lenwiuis:Berengarius habe sich niemals von feiner einmal angenomme-nen Meinung, ob er solche gleich feyerlich widerrufen, rechternstlich bekehrt. Wer noch mehr Zeugnisse von der Beständig-keit dieses Berengarii haben will, der leseöaronii^.nnal.l'.ii.sä ^.nn. 1085. Ulld?. Uerüai Lratepollis ^nnsl. Lpücop. 08az.druZ. 15.
Auf das, was wir oben aus dem Illyrico angestiftet,fahret derselbe in dem angezogenen Buche weiter fort, und be-schreibt die Lehre Berengarii in allen Stücken eben so, wiessl-che damals die Waldenfer gelert, und die Reformirten noch bisauf diese Stunde unverändert beibehalten haben; und dieses nichtnur allein in Ansehung der Lehre vom Abendmahl, sondern auchüberhaupt aller übrigen Glaubensartickel. Ich halte es strüberflüßig, seinen Bericht hiervon beizusetzen,und begnüge mich derKüctze wegen, meine Leser zu der Quelle geführt zu haben, aus
welcher sie ein mehrers zu ihrer Nachricht schöpfen können.Marcus Zuerius Borhornius in stiller algemeinenHismie
beim Jahr ioz<-. gibt uns vom Berengario folgenden Bericht:Ob gleich Almannus, Bischof von Brixen, mit vielemFleis wider ihn geschrieben, hat er sich doch nicht im aller-mindesten bewegen lassen, sondern «lachte seine reine Leh-re von den Geheimnissen IEsu Christi aller Orten öffent-lich kund, ob gleich die übrigen Lehrer fast alle insgesamtdie irrigen Meinungen annahmen , und dadurch reinPabst zu gefallen suchten. Ob man ihn auch scheu ge-zwungen, diese seine Lehre zu widerrufenes sind wir dochdurch das Zeugnis eines Italiänischen Ertzbischofs, MLanfrancus, genugsam überzeugtdaß ^
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