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1 (1750)
Entstehung
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332
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ZZ2 I. B. '9. C. Widerlegung derer, so die Waldenser

Artige Ursa- Eben dieser Reillerus gibt noch eine andere Ursache anman di^Wal' warum >na>r sie Mailichaer geheißen: Deml, sagt er im fünfte,!denfcrMaim Capitel, pag. 87 . sie vermessenden Ehestand, und sagen,chäer gemn- aller Beischlaf , ohne Endzweck Kinder zu zeigen, scheineTod-Sünde. Gewiß eine schöne Ukjache, sie Manichaer zunennen, da malt es doch einem Heiden nicht verargt, wenn er sagt:Vina ütim leäenr; natiz Venu8 alma creanclis8uKcrt; tto8 kme8 tranüliiile nocet:

Der Wein solle nur den Durst stillen, und der Beischlaf aufsKinderzengen eingeschräncket seyn: Es sey schädlich, sowol in die-sem als in jenem die Gräntzen zu überschreiten. So lobet mauauch die Kayserin Zenobia darum, daß sie ihren Ehegemahl nichtmehr zu sich gelassen, so bald sie gemerckt, daß sie schwanger ge-wesen. Indessen führe ich dieses nicht darum an, ob wolte ichallen keuschen Beyschlaf tadeln , oder den mäßigen Gebrauch desWeins verwerten: sondern nur um die Unschuld und Einfaltder Waldenser, und dagegen auch die Bosheit ihres Widerpartsdesto klarer an den Tag zu legen. Denn da diese weiter nichtsgewußt, was sie jenen als Sünde und Ketzerey zur Last legen sol-len; so haben sie ihre Zuflucht zu solchen Beschuldigungen nehme,,,und ihnen Dinge aufbürden müssen, von denen sie allerdings be-kennen müssen, daß diejenigen zu loben seyn, die sie halten können,und noch zu halten im Stande sind.

Heiffett sonst Bey Gelegenheit dieses letztenZeugnisses des Reinen, der«mch Leoni- sonst aller Orten die Waldenser von den Zeiten Constantini desßen. Grossen, und Sylvester herzuleiten sucht, wolle der Leser im vor-

beigehen folgende wichtige Anmerckung machen: Nemlich, esgehe das Absehen dieses geistlichen Richters, so wie vieler wacke-rer Männer, die wir in diestm Wercke hin und wieder angeführt,dahin, zu zeigen, daß die Waldenser , die sie sonst auch Leom-stell nennen, von einem gewissen Leon, der zu den Zeiten Syl-vesters, ja gar mit demselben in Gesellschaft gelebet habe, her-ßamnrm: Dieser hatte den Ueberfluß der Reichthum«.', das

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