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1 (1750)
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der Waldenser enthalten.

Das dritte Hauptstück.

Vom Glauben an die heilige Dreieinigkeit.

krTterea lläe nolci Oeum, 1crixturi8, Lro.

L^ir lehren weiter, daß aus der heiligen Schrift GOtt durchMA den Glauben erkant werde, wie er sey einig im Wesen,und dreyfaltig in Personen, nemlich, Vater, Sohn, und HM.ger Geist: daß die drey Personen zwar unterschieden im Wesen,aber vollkommen eines, und nicht unterschieden seyn: so wie sol-ches die Versamlung zu Nicaa, und das Glaubens-BekentnißAthanasii klar und deutlich entschieden hat. Wir glauben, daßdieser dreyeinige GOtt allmächtig, weise, und die Liebe selber sey:Daß die drey grossen Wercke der Schöpfung, Erlösung und Hei-ligung niemand anders, als diesem GOtte zugeeignet werdenkönnen; und daß dieser wahre GOtt, in einem Wesen und dreyenPersonen einig und allein zu verehren und anzubeten sey.

Das vierte Hauptstück.

Von der Sünde, ihren Früchten, und von derSelbst-Erkenrniß.

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^^aher lehren wir denn, daß es auch nöthig sey, die Sündenkennen zu lernön, mit welchen sowol GOtt, als der Näch-ste, beleidiget wird. Zuförderst nmssen wir glauben und beken-nen, daß wir alle aus sündlichem Saamen gczerlgct, undin Sunden empfangen und gebohrcn sind^ daß wir, alstreulose, gegm das Gesetz, so wider die Sünde ist, gehandelt,und es also mit Recht von uns heisse: DerHErr schauet vornHimmel auf der Menchen Kinder, daß er sahe, ob iemandklug sey, und nach GOtt frage: Aber sie sind alle abge-wichen, und allesamt untüchtig: Da ist keiner der Gutes

thut/