2481 B.I7.C. Worinunterschiedl.Glattbens-Bekentnlsse
thue, auch nicht einer: Und abermals: Der HErr sahe,daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden, und al-les Lichten und Trachten ihres Hertzens nur döse warimmerdar : oder wie der HErr unser GOtt selber sagt: DasLichten des menschlichen Hertzens ist böse von Jugend auf:Daher auch der Apostel Paulus schreibt: Wir waren auchKinder des Zorns von Natur , gleich wie auch die andern.
Sodenn sind wir auch, nach Anleitung der heiligen Schrift, ver-bunden , uns öffentlich als Sünder zu bekennen, die bittere Quellegenau zu erforschen , woher die Sünden kommen, die von rechts-wegen ewiges Verdammst auf uns bringen, und daß wir mitallem Reckt die Strafen der Hölle verdienen. Denn so heißt es:Der Lod ist der Sünden Sold: und, die da Uebels ge-than haben, sollen m den Feuer-Ofen gemorsten werden,da wird Heulen und Zähnklappen seyn. Ferner sollen wirauch unsere Schwachheit, unsere mannigfaltige Fehler, und dieTücke unsers Hertzens wohl erkennen lernen, und erwegen, wiewir nicht im Stande sind, durch eigene Wercke oder Verdiensteuns zu helffen, solidem lediglich unsere Zuflucht zu JEsu Christonehmen müssen, als welcher durch seilt vollgültiges Leiden rmdSterben uns aus Satans Stricken, von GOttes Zorn und demewigen Tod errettet hat. Ferner, daß wir arme Menschen dochnicht das allermindeste haben, womit einer dem andern vor GOttsolle aushelffen können: snrtemalen wir alle insgesamt von Naturvon aller Gerechtigkeit entblößet, und durch die Sünde ohne Un-terscheid, eitler wie der andere, unter dem Zorne GOttes liegen.
Das fünfte Hauptstück.
der Busse.
loco äocemus, kcxmteutiam ecke c^uL 'in xeccatore exIrre DiviiiL LAuitioue ual'crtur, Lrc).t^Aon dcr Busse lehren wir, daß solche aus der Erkentniß derVS Süllden rrnd des Zornes GOttes über dieselbe entstehe,
und