betreffend dasssasten undKrancken-Besuchen. i?5
co5g? nt°>n äevrian effer re- ^auchsuguNg empfangenpres ni'encoipg. wird: Denn es wird geheili-
gt durch das Wort GOttes und Gebet. RechlfthaffeneGläubige verwerffen lind verabscheuen alle solche selbstgemachteFasten, und machen sich derselben weder theilhaftig noch schuldig.
In eben diesem Buche 8piritua!, oder der geist- Von der
liche Lalender genannt, findet man auch dasjenige, was ichnur blos in der Uebersetzung, ohne Beyfügung der eigenen Spra-che, von Besuchnng der Krancken, hier anfuhren wollen.
Der Ansang davon lautet also: Ll deloZna guuggl gue portala xarolg cle vio lo noüre sezi-or, en rora cliliZenra, ärc.
„Wer mit dem Worte GOttes zu thun hat, der hat auch„besonders mit dahin zu sehen, daß er auch andere zu der Verei-nigung mir GOtt bringen möge. Hierzu soll er allen Fleiß„und Muhe anwenden, und mit seinem eigenen guten Vorbilde„denen andern eiir Muster zu werden, sich angelegen seyn lassen.
„Will er durch die Predigt des Wortes rechten Nutzen schaffen,
„so ist es nicht genug, solches in öffentlicher Versamlung zu leh-nen: er muß das Evangelium auch in gemeinen Häusern, be-sonders denen Angefochtenen und Krancken zu ihrem Troste„verkündigen. Diesen hat er insonderheit die Güte und Barm-„herhigkeit des Allerhöchsten recht lebendig vorzustellen, und recht„überführend zu zeigen, daß der GOtt, der die Quelle alles Se-gens ist, auch nichts thun könne, was nicht zu ihrem besten ge-reichen solte. Und wie solte es doch wohl möglich seyn, daß„der allmächtige GOtt, der Vater der Barmherzigkeit, der GOtt„dessen Treue und Vor sorge viel zärter als leiblicher Eltern ihre für„ihre Kinder ist, und der selber von sich gesagt hat, baß, wenn„auch eilt Weib ihres Knrdes vergessen tönte, daß sie sich„n.'chr erbarmen solte über den Sohn ihres Leibes, er doch»unser nicht vergessen wolle, wie sötte es möglich seyn, daß»der GOl nichr alles zu risse» m Besten wenden solte? Dieses„ist so gewiß, daß, ivann eben der GOtt scheu solle, daß das Ge-gentheil