über die zehr: Gebote GOttes. iZs
m rechte:' Zeit bestraft, so wird es zugleich dadurch ausgerottet:
'folglich ist der Zorn zu rechter Zeit nöthig und nützlich: nemlicb,
"wann es ihm um die Liebe zur Gerechtigkeit, oder um den Haß'wider die Sünden zu thun ist. In einem solchen Eifer und",Zorn treffen wir den Heiland selber mehr als einmal, wider die",Pharisäer an. Die andere Art des Zorns, so bloß eine Rach-"gier zum Grunde hat, ist böse, und wird alhier verboten. Denn„'es heißt von derselben: Die Rache ist mein, ich will ver-bellen, spricht der HErr.
Erklärung des siebenden Gebots.
Du solt nicht ehebrechen.
6An diesem Gebote wird alle unordentliche böse Lust, samt aller Der Verstand(A „fleischlichen Unreinigkeit verboten. Hiervon heißt es beym diesesGebots.„Matthäo am 5. Wer ein Weib anstehet, ihr zu begehre::,
„der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Hertzen;
, desgleichen Epheser am 5. Das solt ihr wissen, daß kein Hu-„rer, oder Unreiner, oder Geitziger, Erbe hat an den:
„Reiche Christi und GOttes; desgleichen i. Corinther am 6.
„Lasset euch nicht verführen; weder die Hurer, noch die„Abgöttischen, noch die Ehebrecher, noch die Weichlinge,
„noch die Knabenschänder, noch die Diebe, noch die Gei-zigen, werden das Reich GOttes ererben: und Cap. 5.
„so iemand ist, der sich läßt einen Bruder nennen, und ist„ein Hnrer, mit demselben sollet ihr auch nicht essen. Die-„ses ist die Befleckung des Leibes: es giebt aber auch eine Be-deckung des Geistes, und bestehet darinnen, wann der Mensch„sich von seinem GOtt trennet.
Erklärung des achten Gebots.
Du solt nicht stehlen.
M^ier verbietet GOtt nicht nur allen groben Diebstahl, sondern Was hier ver.2A-E „überhaupt alle verbotene Mittel, des Nächsten Haabe und boten wird.
S 2 „Gut