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1 (1750)
Entstehung
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133
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Abee auch dis ist falsch. Ware es ihnen ein Ernst, den Antwort.

, unsichtbaren Schöpfer in seinen sichtbaren Geschöpfen zu vereh-"ren sie dürsten nur ihrem armen Nächsten, den GOtt selbst nach'./einem Bilde gemacht hat, Gutes thun. Das Bild GOttes,'ist in allen Menschen: aber nur die sind ihm ähnlich, die ein rei-,'nes Hertz und ein liebreiches Gemüthe haben. Wicht du also/deinen GOrt in der That und Wahrheit ehren, so must du der/Wahrheit Platz geben, und denen, die das Bild GOttes wirck-/lieb an sieh tt agcn, Gutes thun. Man ehret aber GOtt in sei-/nem Bilde da, wo man die Hungrigen speiset, die Durstigen/lrancket, lmd die Nackten kleidet. Aber falle nieder vor dein/steinernes Bild, wie du wilst, bete deinen höltzernen Gott nochso inbrünstig an, mache dir Bilder lind putze sie noch so schöne ;

es bleiben doch nur Bilder ohne Leben, darin nichts zu findenist, so was göttliches an sich hätte, und übersehe deinen Nebcn-Christen, der das Bild des HErrn wircklich an sich tragt; undsage nur hernach, ob bey dem allen dem wahren GOtt auch nurdie allermindeste Ehre von dir widerfahret? Chryfostomus sagtin der Erklärung des Evangclii Matthai: Nicht das Gold",

sondern der Mensch ist nach dem Bilde GOttes gemacht.Kayserliche Müntzen find von Gold und Silber, aber die Mün-tze darauf der Allerhöchste fein Bild geprägt, ist der Mensch.

Den Juden war es darum schon im ältesten Gesetze gebothen,

alle Bilder und Gestalten der Menschen, Thiere und andererDinge abzuschaffen, und nur bloß den wahren GOtt zu ehren;

daher auch Samuel zu dem gantzen Hause Israel sagen mäste:

So ihr euch lnit gantzem Hertzen bekehret zu dem HErrn, Eam. -?,?so thut voil euch die fremden Götter, und Astaroth, undrichtet euer Hertz zu dem HErrn, und dienet ihm alleilt,

so wird er euch erretten aus der Philister Hand. Wievielinehr solte nun nicht ein Christ sein Hertz von allen solchenDmgen loßreissen, und es bloß dahin erheben, da Christus ist,

sitzend zur Rechten seines Vaters?

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