Der End-zweck diesesGebots.
Vierecke», sozur Sab-baths-Feyergehöret.
r. Gar keineArbeit thun.
IZ4 I. B. 9. C. Auslegung der Waldenser
Erklärung des dritten Gebots. ^
Du solt den Namen des HErm, deines GVttes,nicht mißbrauchen, u. s. w.diesem Gebore wird alles falsche, lügenhafte und unnütze(A „Schwerer! verbothen, wie wir solches auch im dritten Buch„Mose im 19. Capitel finden; und beym Sprach heißt es davon„also: Wer oft schwerer, der sündiget oft, und die Plage„wird von seinem Hause nicht bleiben. Der Eid beruft sich„auf die Alwissenheit GOttes, und ist ein Ende des Haders,„folglich eine Art des Gottesdienstes so GOtt allein gebühret.„Wer demnach bey den Elementen und andern Dingen schwerer,„der sündigt wider GOtt, daher der Heiland selber es verbiethet,„und sagt: Ich sage euch, daß ihr aller Dinge nicht schwe-ren solt, weder bey dem Himmel, noch bey der Erden,„noch bey Jerusalem, auch solt du nicht bey deinem Haupte„schweren, sondern eure Rede sey ja, ja, nein, nein; was„drüber ist, das ist vorn Uebel; und Jacobus, vor allen„Dingen, meine Brüder, schwerer nicht, weder bey dem„Himmel, noch bey der Erden, noch mit keinem andernEide: Es sey aber euer Wort ja, das ja ist, und nein,das nein ist, auf daß ihr nicht in Heuchelet) fallet.
Erklärung des vierteil Gebots.
Gedencke des Sabath-Tages, daß du ihnheiligest, u. s.w.
an heiliget den Sabbath-Tag der Christen, oder den Sonn-„tag, und feyert ihn, wenn man aufvier Stücke Achtunggiebt. Einmal, daß man an demselben von allerley Arbeit gantz-,stich ruhet: sodann, daß man an diesem Tage gar keine Sünde„thut; drittens, daß man fleißig ist in guten Wercken; und end-lich, daß man etwas thut, so einem geistlichen Vortheil und der„Seelen Nutzen bringt.
„Von der ersten Art dieser Feyer heißt es: Sechs Tage