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Sohn I<ai. Überhaupt drohet der Höchste allen denen, so"sich zu denen Wahrsagern und Zeichen-Deutern wenden,
',und ihnen nachhüren werden, daß er sie heimsuchen,
,und sie aus ihrem Volcke ausrottet! wolle : wie davon im
Dritten Duck Mosis zu lesen ist.
„Man hat demnach hierbey zu mercke»!, daß in diesem Ge-bote alle Arten von Zauberey, Beschwörung, sogenanntes Ne-„stel-Knüpfen, abergläubische Zettul, zauberische Figuren, und„Artzerreyen von verborgener Würckung, es sty für Menschen„oder Viehe, ernstlich verboten sind: und daß man sie insge-sammt als Fallstricke und einen Hinterhalt der alten Schlangen„anzusehen habe, dadurch sie die Menschen auch noch bisaufdie-„se Stunde zu berücken, und ins Verderben zu stürtzen bemü-„het ist.
Erklärung des zweyten Gebots.
Du solt dir kein Bildniß noch irgend ein Gleichnißmachen u. s w.
sott dir kein Bildniß machen, weder von Stein, oder Holtz, Der Verstand„oder Farben, noch sonst auf einigerley Act und Weise; ^bweck„weder des, das oben im Himmel, nemlich der Engel, Son-bo/s.
„nen, Monds und Sternen, noch des , das unten auf Er-ichen , als da sind Menschen und Thiere, dergleichen die Egyp-„ter zu machen pflegten: oder des, das im Wasser, als der„Fische, deren Bildung sonderlich die Philister nachhiengen, als„welcher AbgottDagon den Kopf eines Fisches hatte: oder des,
„das unter der Erden ist; dahin die Teufel gehören, derglei-„chen zu Ekron der BaalSebub war. Bete sie nicht an, und„diene ihnen nicht : weder durch äußerliche noch innerliche Eh-renbezeugung : thue und mache auch nichts, womit oder wo-durch sie tönten verehret werden. Es wird hier also ausdrück-lich verboten, kein Bildniß noch irgend ein Gleichniß zu ma-nchen , um dasselbe anzubeten, oder ihm zu dienen. Man kan
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