L24 I. B. 7. C. Auslegung derWaldcrrscr undAlbigenser
„es wartet albereit die ewige Verdanmtß auf ihn; denn so lau-„tcr der klare Ansspruch des göttlichen Wortes: Es wird eiltgmdarmhertzig Gericht über den ergehen, der nicht Barm-„hertzigkeit gethan hat. Denn so wie du gegen deinen Schul-„dener gesmut bizt, eben so und nicht anders ist es auch dein GOtt„gegen dich, so, daß du nichts bessers in diesen; Stitcke von ihm„zu hoffet, hast.
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Versuchung.
Die sechste. E^an darf GOtt nicht bitten, daß er alle Versuchung von„lins abwenden wolie, sintenralen der Apostel Paulus„eo ausdrücklich bezeuget, es werde niemand gckrönet, er habe„dein, recht redlich wider den Teufel, die Welt und seil, eigen„Fleisch und Blut gekampst: und Iacobus sagt, selig ist der„Mann, der die Anfechtung erduldet, denn nachdem er„bewahret ist, wird er die Krone des Lebens empfahen.„Da wir aber der Gewalt des Teufels, ohne die Gnade GOt-„tes nicht genugsam. Widerstand thun können: so haben wir ohne' „Unterlaß mit wahrer Hertzens - Andacht zu beten, daß GOTT„uns dergestalt mit seiner Kraft aus der Höhe beystehm wolle,„daß wir in denen Versuchungen nicht unterliegen, sondern den„Siegerhalten, und die Krone des Lebens davon tragen mö-„gen. Der Teuft! siudt in diesem Fall kein Gehör bey GOtt,„wohl aber ein rechter Christ; den!,, wie Paulus sagt: GOtt„ist getreu, der uns nicht lässet versuchen über unser Ver-gnügen , sondern machet, daß die Versuchung so ein Ende„gewinne, daß wirs können ertragen.
E ch'/ Csr, ^Hndern erlöge uns
von dein Uebel. rc.
Die siebente. heißt, erlöse uns vor, dem bösen Eigenwillen der Sünde,
,Md von den zeitlichen und ewiger, Plagen des Satans,
„damit