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des Gebets des HErrn.

damit wir seinen unsichtbaren Netzen und Fallstricken die er unsgeleget hat, entgehen mögen. Amm ! dieses Wert deutet einesehnliche Begierde an, dasjenige in seiner Erfüllung zusehen,

warum man gebeten hat, und heißt so viel als, ja, es geschehealso, es werde wahr! und karr demnach gar füglich zu einerieglichen Bitte gesetzt werden.

Das achte Capitel.

Die fünfte Probe voll der Lehre der Waldenser, darr»

eine ge. aue Übersetzung ihrer Auslegung über das ApostolischeGlaubens-Bekänntniß/welches sich anfängt: t<os (leven cro^re cn b>iokor poilllmk, enthalten, und alle Al tickel desselben mit Sprüchen aus der. Bibel bewiesen werden.

den Vater, allmach-MUtztigen Schöpfer Himmels und der Erden. Die-

, ser GOtt ist dreyemig , wie es helft: Höre Israel, s B.Mof 6 ,

der HErr , unser GOtt , ist eilt einiger HErr ; und bey demPropheten Esaia: Ausser mir ist kein GOtt. Alls eben demGrunde sagt auch Paulus zu denEphesern im 4ten Capitel:

Ein HErr, ein Glaube, eine Tauft, ein GOtt undVa-ter unser aller, der da ist über alle, und Johannes: Drey i.Joh.5,7.sind die da zeugen im Himmel, der Vater, das Wort, '

und der Heilige Geist ; und diese drey sind eins. Ja derHErr JEsus bezeuget es selber, daß er nebst dem Vater unddem Heiligen Geist nur eines sey, wenn er also jagt: Daß sie 3oh. 17,".eines seyn , gleichwie wir. Wir müssen ferner glauben, daßdiese Heilige Dreyeinigkeit alles erschaffen , und ein HErr seyüber alles, was im Himmel, auf Erden, und unter dcr Erdenist. Davon heist es: Alle Dinge sind durch dasselbige ge- Joh. l,macht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was ge-tüncht ist. Und in der Offenbarung Johannis: B^tet an Offcnb. 14,7.

den, der gemacht hatHimmcl nndErden, und Meer,

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