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1 (1750)
Entstehung
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121
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des Gebets des HErrn.

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daß sie ihren eigenen Willen brechen, den Willen GOttes aber"in allen Dinacn ihre Regel und Richtschnur seyn lassen sotten,"wann er zu Wen sagt: Ich suche mcht lneittM Willen,"sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. Ja,'so gar, als er sich an sein grosses Leiden begab, und bereits alle' Martern die auf ihn warteten, vor Augen sahe, betete er zwar"als ein Mensch: Vater, wilstdu, so nimm diesen Kelchvon mir, setzte aber auch bald dazu: doch nicht mein, son-dern dein Wille geschehe. Demnach habe,: auch wir täglichbey allen Dingen zu beten: Vater, dein Wille geschehe, inuns, und durch uns, und au rms, so wie er im Himmel von denEngeln geschiehet; das heißt, mir allem Ernst und Eifer, unab-laßig, ohne falsche und irdische Absichten, in einem durchaus ge-heiligten Wandel, in Unterthanigkeit gegen unsere Obern, undh, Geringschatzigkeit der guten und bösen Tage in der Welt.

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Brodt gib uns heute.

^Mer kau gar füglich ziveyerley Brodt verstanden werden: dasSN-Leibliche sowol als das Geistliche. Durch das leiblicheBrodt wird Essen, Kleider und alles dasjenige verstanden, waszur Leibes Nahrung und Nothdurft gehöret, und ohne welcheswir in diesem armen elendenLeben nicht bestehen können. Das geist-liche Brodt aber ist das Wort GOttes und der Leib Christi JEsn rDenn ohne dieses kan die Seele nicht leben. Dis ist das Brodt,davon der Heiland sagt: wer vor: diesem Brodt essen wird,der wird leben in Ewigkeit. Dieses Brodt karr niemandgeben, als GOtt selbst: Darum sollen wir ihn darum demüthigund herhüch anrufen, und sprechen: Vater, verleihe uns deineGnade, daß wir unser täglich Brodt ehrlich und redlich verdie-nen, es mäßig gebrauchen, dich hertzlich daswr loben und dan-cken, und auch den Annen davon wohlzuthun, und mitzuthei-len nicht vergessen mögen. Vor allen Dingen schaffe es also, daßwaldensis. Geschah. O.wir