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öes Gebets des HErrm ^
io /es ^Dein ^ame werdegeheiliget.
^iein Name, der deinen Christen so tröstlich, denen Indett, Die erstsHeide,' und allen Gottlosen hingegen so schrecklich ist, und Bitte,von dem der Prophet sagt: HErr, unser Herrscher, wie^herrlich ist dein Name! O unser Vater im Himmel, wir' bitten dich, daß dein Name, der an sich selbst so heilig ist, auch^'von uns mit einem reinen Hertzcn, Verleugnung der Welt und„unsers eigenen Fleisches und Blutes, und mit brünstiger und„anhaltender Liebe zu dir geheiligt werde,! möge: und daß wie„alle insgesamt, die wir nach deinem Namen, den wir haben,
„und von welchem wir Christenheissen, so heilig leben mögen, als„dieser Name heilig ist. Verleihe zu dem Ende, daß er in uns„wohne, und wir dadurch der Gerechtigkeit und Heiligkeit uns„bestreben mögen.
is /so ülsiusns. Dein Neuch sennine.
du dieses liesest, wisse, daß der Vater zwey Reiche habe, Die ant»«:-.
7,das eine der Herrlichkeit und ewigen Seligkeit, das„andere der Gnade und christlichen Tugenden. Diese zwey„Reiche sind so genau mit einander verbunden, daß kein Mittel-„raum darzwischen ist, als der Augenblick des Todes. Jedoch„gehet, der Göttlichen Ordnung zufolge, das Reich der Gnade„vor dem Reich der Herrlichkeit her. So und zwar dergestalt, daß„alle die, so in dem ersten gelebct, auch theil an dem andern ha-schen sollen; zu dem Besitz des letzteren niemand gelangen könne,
„der nicht in dem ersteren gestanden. Daher vermahnet JEsus„seine Jünger, am ersten nach dem Reiche GOrtts und sei-ner Gerechtigkeit zu trachten, das heißt, im Glauben, in„der Hofnung, j,r der Liebe , und in allen andern GOtt wohlge-fälligen Tugenden treu erfunden zu werden. Da du nun aber„ohne den kräftigen Beystand von oben her hierzu nicht gelangen
„kaust/