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1 (1750)
Entstehung
Seite
119
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io /es ^Dein ^ame werdegeheiliget.

^iein Name, der deinen Christen so tröstlich, denen Indett, Die erstsHeide,' und allen Gottlosen hingegen so schrecklich ist, und Bitte,von dem der Prophet sagt: HErr, unser Herrscher, wie^herrlich ist dein Name! O unser Vater im Himmel, wir' bitten dich, daß dein Name, der an sich selbst so heilig ist, auch^'von uns mit einem reinen Hertzcn, Verleugnung der Welt undunsers eigenen Fleisches und Blutes, und mit brünstiger undanhaltender Liebe zu dir geheiligt werde,! möge: und daß wiealle insgesamt, die wir nach deinem Namen, den wir haben,

und von welchem wir Christenheissen, so heilig leben mögen, alsdieser Name heilig ist. Verleihe zu dem Ende, daß er in unswohne, und wir dadurch der Gerechtigkeit und Heiligkeit unsbestreben mögen.

is /so ülsiusns. Dein Neuch sennine.

du dieses liesest, wisse, daß der Vater zwey Reiche habe, Die ant»«:-.

7,das eine der Herrlichkeit und ewigen Seligkeit, dasandere der Gnade und christlichen Tugenden. Diese zweyReiche sind so genau mit einander verbunden, daß kein Mittel-raum darzwischen ist, als der Augenblick des Todes. Jedochgehet, der Göttlichen Ordnung zufolge, das Reich der Gnadevor dem Reich der Herrlichkeit her. So und zwar dergestalt, daßalle die, so in dem ersten gelebct, auch theil an dem andern ha-schen sollen; zu dem Besitz des letzteren niemand gelangen könne,

der nicht in dem ersteren gestanden. Daher vermahnet JEsusseine Jünger, am ersten nach dem Reiche GOrtts und sei-ner Gerechtigkeit zu trachten, das heißt, im Glauben, inder Hofnung, j,r der Liebe , und in allen andern GOtt wohlge-fälligen Tugenden treu erfunden zu werden. Da du nun aberohne den kräftigen Beystand von oben her hierzu nicht gelangen

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