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1 (1750)
Entstehung
Seite
28
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28 l. B. 2. Cap. Von der« eigentlichen Ursprünge

gen das Ende des achten Jahrhunderts gelebet, wie wir solches aus-führlich in dem 20, Capitel dieses Buches zeigen werden, in die-sen Thalern-bekant gewesen, dieser Waldus sowol r. in seinemBeruf, als 2. in seiner Lehre, z. in feinem Leben, und 4. in demgesegneten Nutzen seines Prediger-Amts gar was besonders ansich gehabt.

§. IV.

In seinem 1. Seinen sonderbaren Bertis anlangend, so erzehlen die

Beruf. Geschichtschreiber von ihm, daß, da er einstens mit andern gu-ten Freunden nach dem Abendesien sich lustig gemacht, es sichzugetragen, daß einer aus der Gesellschaft den Namen GOttesliederlicher Weise gemißbrauchet, und darauf jählings niederge-fallen und gestorben sey, dieser traurige Zufall aber diesen Wal-hus so gerühret habe, daß er sich von dem Augenblick an vorge-nommen, ein ander Leben anzufangen, vor seine Seligkeit zusorgen, nicht mehr nach dem zu trachten was auf Erden ist,sondern was droben ist, und also seine noch übrige Lebens-Zeitals ein Mitbürger Israels, und als ein treuer Knecht seinesGOttes zuzubringen, mithin ein würdiger Nachfolger der heili-». In der gen Apostel zu werden. 2. Damit er null desto eher das vorge-Lchre. steckte Ziel ergreissen möchte, legte er sich gantzlich auf die heiligeSchrift und das Lesen geistlicher Bücher, lies unterschiedlichederselben in die Frantzösische Sprache übersetzen, oder that es viel-mehr selber; indem er schon damals eine ziemliche Kenntniß derSprachen soll besessen haben, und fügte diesen Schriften sonder-lich viele Zeugnisse der Kirchen-Vater bey. Und bey dieser Ar-beit kamen ihm die Bücher der Albigenser aus Provence, so ei-gentlich aus Piemom herstammten, und schon lange vor ihm da-selbst ansehnliche Gemeinen ausgemacht, deren Lehre sich auchalbereit hin und wieder in Franckreich, hauptsächlich aber zu Lionausgebreitet, wie wir im folgenden beweist« werden, nicht wenigzu statten.

§. V.