Druckschrift 
1 (1750)
Entstehung
Seite
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des Verfassers.

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der Welt zu erdencken, mit welcher Satan und seine Rottennicht sotten seyn beschäftiget gewesen, die frommen Waldenserals Scheusale der Natur, und schwärtzer als die Mohren vor-zustellen, und mit einem Worte/ allerley Uebels wider siezu reden, ob sie schon daran gelogen. Jedoch da dieses einSchicksal aller wahren Jünger IEsu ist, dem sie nicht entgehenkönnen, so bestehet auch zugleich ihre Seligkeit darinnen; undwir haben Ursache GOtr recht herzlich zu loben, der die ärg-sten Feinde und Verfolger dieser redlichen Christen so hat in ih-rem Gewissen zu rührengewust: daß sie selber haben bekennenmüssen: sie Haber: sie freylich geschmähet und gelästert und al-lerley Uebels wider sie geredet, aber sie haben daran gelogen.Dieses werden wir vornemlich an dem Turinischen Hofe, odervielmehr an dein grossen sogenannten Rath äe 66e

k exiwpanäiz kTrerieii. wahrnehmen, als welcher keine Art vonBetrug noch List gesparet hat, unsere Waldenser aufdasgreu-lichste zu verschwärtzen, ihre Unschuld verdächtig zu machen,ihr sonnenklärstes Recht in das scheinbareste Unrecht zu ver-kehren, und sie als Rebellen vor den Augen der gantzen Weltdarzustellen; aber mit dein allen weiter nichts hat ausrichtenkönnen, als daß man nach genauer Untersuchung der Sa-chen so viel Haß wider die boshaften Lästerer und Lügner, alsMitleiden, gegen diese frommen Seelen, in sich empfindenmüssen.

Um nun dieses alles recht deutlich darzuthun, und dieNachwelt von so vielen falschen Ränken recht gründlich zu über-zeugen : hat es fast nicht anders seyn können, als daß ich inder Abhandlung etwas weitläufiger werden müssen, als iches wircklich zu seyn mir zürn Anfange vorgenommen harte.Ich habe es auch meine Schuldigkeit zu seyn aealaubet, da ichdie Gelegenheit darzu gehabt, meine ehrlicher; Landsleute gegen

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