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das darinnen geschrieben stehet: so und nicht anders verspricht erihn: allen Segen und Gedeien in allen seinen Wegen.
Dis übte der grosse König David mit grosser Sorgfalt aus, wo-von er den Namen eines Mannes nach dem Herzen Gottes erhal-ten. Und da nachher verschiedene grosse Verderbnisse sich durch derdamaligen Prälaten Versehen in die Kirche eingesichlichen hatten: so wöl-ken die vortreflichen Könige, Josaphat, Ezechias, Josias undandere, bey vorzunemender Verbesserung, nicht schlechthin und blinddem Gutdünken der Hohenpriester und damaligen Geistlichkeit folgen,sondern gaben sich erst selbst die Mühe, eine genaue Kentnis der Mis-brauche und des Aberglaubens, so in der Kirche und Religion über-hand genommen, zu erlangen; und alsdenn wandten sie einen heroi-schen Eifer an, alles nach dem göttlicher: Gesetze wieder herzustellen.Diese grossen Könige haben so wenig Nachtheil und üblen Rufdavongehabt, daß sie sich in Sachen zu mengen geschienen, die nicht eigent-lich ihres Amts gewesen: daß vielmehr eben hiedurch ihr Andenken imSegen ist und bleiben wird bis ans Ende der Welt, und sie eben deswe-gen in der heiligen Schrift ausnemend gelobet worden sind; wie inson-derheit von dem jungen Prinzen Josias angemerkt wird, der, so bald erzur Krone gelanget war, so gleich alle Lustbarkeiten der Jugendaus seinem Herzen verbannet, und sich ganz und gar mit einem unver-gleichlichen Eifer darauf gelegt, den Dienst GOttes nach seinem ei-genen Wort wieder herzustellen.
Der grosse Lonstalitlii , erster christlicher Kayser, berief nicht alleinselbst die erste algemeine sKirchenversamlung zu Nicaa zusammen, umvon der Streitigkeit;« urtheile::,so die Arlaner (die sich eben so wol,als dieAnhänger des Pabsts die wahre Kirche zu seyn und die meiste Zahlauf ihrer Seite zu haben rümten, welches letzte auch wol wirklich sowar,) wider die rechtgläubigen Christen erreget, und sie für Ketzer aus-geschrien hatten: sondern wolte auch selbst darauf gegenwärtig seyn beyder Untersuchung, dieernachdervolkommenen Richtschnur der heiligenSchrift, dem wahren Probstein, anstellen lassen, um das Wahre vondem Falschen zu unterscheiden. Alle K önige, Fürsten und hohe Häupter,die uns die Geschichte wegen ihrer Weisheit, Billigkeit, Klugheit undhohem Geist gros vorfielt, haben sich eine Ehre daraus gemacht eben
auf