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1 (1750)
Entstehung
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Vorrede.

Wie die mangelhafte und verworrene Kentnis dieser Ge-schichte sehr häufig zur' Bestreitung des Christentums gemis-braucht worden/ und den Widersachern desselben Beispiele her-geben müssen, ihre gewönlichen Vorurtheile auf eine/ dem Vorge-ben nach/ sehr deutliche und unwidersprechliche Art zu erweisen,- die Religion überhaupt/ und die christliche insonderheit/ anden meisten Unruhen/ Kriegen/ Verwirrungen und Zerrüttun-gen gemeiner Wesen Schuld sey/ auf arglistigem Betrüge undüberlegener Gewaltthätigkeit beruhe/ eine Erfindung der Ver-schlagenheit eigennütziger Priester so wol als herschsüchtigerObrigkeiten sey/ welche sich der Einfalt und Leichtgläubigkeitdes gemeinen Volks bemächtiget und zum Behuf ihrer Absichtenbedienet; daß dieselbe/ wie andere änliche nach Wilkür eingerich-tete Gewonheiten/ eine Menge von Abwechselungen gehabt/ undwidersprechende Parteien, auch unzälige Streitigkeiten derselben/hervorgebracht; und daß daher eine herschende Gleichgültigkeitdagegen/ ja eine Vergessenheit und Unwissenheit derselben/ zurErhaltung öffentlicher Ruhe und Beförderung menschlicherGlückseligkeit zu wünschen sey: so ist wol unstreitig, daß dieblosse Untersuchung und genaue so wol als richtige Kentnis ebendieser Geschichte das sonst auch anderweit erweisliche Gegentheilvon dem allen darthun könne. Die Unwissenheit der christli-chen Lehre kan mit Beibehaltung des christlichen Namens nichtleicht höher steigen, als sie in den Zeiten des Ursprungs dieserKirchen gewesen: wovon die schädlichen Folgen der christlichenLehre so wenig zugerechnet werden können, als die Wirkungen derUnvernunft und des Aberwitzes / wenn sie für vernünftig aus-gegeben werden, mit einigem Schein des Rechts der Vernunftzur Last fallen, und dieselbe verwerflich machen können. Wienun diese Unwissenheit aus der nach und nach geschehenen Ein-

fürung