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1 (1750)
Entstehung
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11
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Vorrede. 11

Die gute Hand GOttes, der wir die im l6tm Jahrhun-dert geschehene Reformation/ oder Wiederherstellung der rei-nen Lehre der heil. Schrift und des darin gegründeten Gottes-dienstes/ nebst der Befreiung von dem unerträglichen Jocheund Gewissenszwange des Papstums zu verdanken haben/ kannicht leicht merklicher und fruchtbarer erkant werden/ als durchVergleichung sowol des schnellen und unerwarteten Fortgangesund der mächtigen Bewarung derselben/ als auch der dadurcherhaltenen volständigern und genauern Uebereinstimmung derLehre und des Gottesdienstes mit der heiligen Schrift/ zur heil-samen Bearbeitung der Selen und Förderung des götlichenGnadenwerks in denselben/ mit den vorhergegangenen Versu-chen änlicher Wiederherstellungen des verdunkelten Lichts dergötlichen Warheit und Heilsordnung/ die entweder denselbenreinen/ hellen/ ausgebreiteten und dauerhaften Glanz nicht er-reicht/ oder gar bald wieder verloren haben/ dessen die götli-che Erbarmung uns gewürdiget. Diese Vorzüglichkeit götlicherWohlthaten kan und mus sowol ohne Verkleinerung und nach-teilige Geringschätzung der ältern Zeugen und Bekenner derWarheit/ die mit ihrem Maas der Einsichten treu gewesen,als ohne Pralerey und Selbsterhebung erkant werden: indemalle daraus herrürende Vorzüge nicht nur GOtt zuzuschreibensind, ja ohne Beleidigung desselben nicht geleugnet oder leicht-sinnig übersehen werden können; sondern auch nur nach Maas-gebung des treuern Gebrauchs derselben genossen werden undzum wahren Vortheil gereichen/ in dessen Ermangelung sieVerantwortung und Strafe vermeren.

Wir leugnen im geringsten nicht den Einflus/ welchentheils die unmittelbar vorhergegangene/'ja zu gleicher Zeit gesche-hene Wiederherstellung der Wissenschaften und Gelerfamkeit,

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