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1 (1750)
Entstehung
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Vorrede. 5

wol als dem damit verbundenen Aberglauben seine meisteStärke und Gewalt zu danken gehabt; auch eben daher aufdie Erhaltung/ Ausbreitung und Vermerung derselben mit derangelegentlichsten Besiissenheit bedacht gewesen: so ist die Ge-schichte der dunkel«/ ja in der That finstern Zeiten der Chri-stenheit vorn 8 bis i 5 ten Jahrhundert/ zur Einsicht desselben umentberlich/ in welchen dieses Uebel den höchsten Gipfel errei-chet und aufs äusserste gewütet. Nnzälige Stellen gottesdienst-licher Schriften sowol als der meisten Verordnungen der Päp-ste und Kirchenversamlungen/ ja selbst der obrigkeitlichen Ge-setze/ würden für übertriebene und unbequeme Ausdrücke an-gesehen/ und durch eine bey hyperbolischen Redensarten er-laubte und nötige Auslegung in uneigentlichem und gemilder-ten Verstände gedeutet werden müssen / wenn nicht die Ge-schichte dieser Jahrhunderte und die unwidersprechlichsten Schick-sale der Albigenser/ piccarden, Maldenscr/ Lollarden, Sus-sitcn/ und änlicher gottesdienstlichen Parteien / ja die meistenKriege/ bürgerliche Unruhen und Empörungen/ auch unglück-liche Regierungen der Kaiser, Könige und Fürsten dieser Zei-ten/ den buchstäblichen Wortverstand derselben erforderten undbestätigten.

2 . Widerleget diese Geschichte aufs nachdrücklichste undrmwidersprechlichste verschiedene Ausflüchte/ deren sich die An-hänger und Vertheidiger des Papstums Zum Behuf ihrer Par-tey als vortheilhafter Vorurtheile zu bedienen pflegen.

Der uralte, beständige und ungestörte Besitz/ in welchemsich diese Kirche beides in Absicht ihrer gottesdienstlichen Lehrenund Gebräuche sowol als der damit verknüpften Befugnisse/Vorrechte und Ansprüche,, jederzeit bis auf die Reformationim i6ten Jahrhundert befunden zu haben vorgiebt/ nebst dem

dar-