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Zur Geschichte des Stifts Gerresheim
Entstehung
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hiermit seines Ambts ersuchen, sich gen Essen zu wolgemeldter vonGeroltstein zu verfügen, angeregter Fiirstl. Rethe Bevelch und wasweiter oben erzelt I. Gnd. zu inkimiren, zu ermanen von iremfürnehmen abzustehen, nichts dem Landtsfürsten unserem gnd. Herrnzuwidder anzustellen, auch die Nichtigkeit des Handels zu gemuet zufüren, mit antzeig, daß wir nit erscheinen könnten, noch aufs I. Gnd.Ausschreiben zu folgen schuldig, verwegen uns nit zu verdenken, mitangeheffter Protestation da I. Gnd. über alle Zuversicht gleich-woll gemeint in I. Gnd. Vorsatz zu verharren und vortzufaren cksxro6688n8 ob aokrm QnUikiUs und allem andern und Vurbehaltaller nottursft, mit Bitt, ein oder mehr Irmkruinsuka hierüberund sonst dieser erforderter iusinnackion halber und was sich daranfszutragen wird,'in bester Form auffzurichten und mitzutheilen rc.

Protokoll, ausgenommen auf der Kanzlei zu Düsseldorf, den1. Juli 1586 vor dem Lizentiaten Th. Heistermann, und denSekretarien rcsp. Kantzleiverwandten Johann Staudt und CorneliusGrotewall, nnterz. Urknnd hochgedachten Unseres gnd. Fürsten und HerrnSecretsiegels, geschehen zu Düsseldorf, am 1. Juli rc. achtzig und sechs

(U. 8.) gez. Th. Heistermann

Ino. s. ok. k.

Staatsarchiv zu Düsseldorf 6. V. 385.

Anlage v.

Schreiben des Hrz. Wilhelm an die Räthe, 2. Juli 1586.

Wilhelm, Hertzog zu Gülich, Cleve und Berg, Graf zu derMark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein rc.

Erbare liebe Rethe und Getrewe. Nachdem Wir hiebevorgenugsam gespürt, daß beh dem Stifft Gerreßheim ein vast großerVerlaufs, Unordnung und oonknsion, und daher einer guterChristlicher Catholischer Uokorrnackion hoch nötig, und wie dann voneuch bericht, daß der Huukirm L.pc>8koIiou8 Bischofs zu Vercellen imLküngl. Lager vor Neuß ankommen, aber nit lang verpleiben, sondernfolgcndts alsbaldt ghen Lüttig verrücken und daselbst eine zeitlangverharren werde, als ist Unser gnediges Gesinnen und Meinung,gedachten Bischovcn von Unsertwegen ersuchen zu lassen, dasselbigStifft zu vimkirou, den Augenschein der Verwüstung anffzunehmensich alles Verlausfs berichten zu lassen, und in gute Ordnung mitUnserem gnd. Gefallen zu bringen, welches aber auf beregts StisftsKösten zu geschehen.

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