de gewöhnlich verbundene Domcurie investirt, Wieder einhalbes Jahr später verlies« ei das Seminar, um an Stelleseines verstorbenen Oheims, des ehrwürdigen Weihbischofsund Domprobstes Franz Arnold Melchers, Generalvicar desßischofes Dr. [ohann Georg Müller zu werden (31. Decbr.1852). Zwei Jahre darauf (27, Dec, 1854) ernannte ihnsein (Iberhirl auch zum Domdechanten.
Melchers hatte beinah fünf Jahre lang an der Spitzeder Verwaltung seinei Heimathsdiöcese gestanden, als ernach endlicher Beilegung der zwischen dem apostolischenStuhle und der kgl, hannoverschen Regierung in Betrelldes Osnabrücker Bischofssitzes lange Jahre obschwebendenDifferenzen, am 3, Augusl 1857 im Consistorium zu Bolognavon PiuslX, zum Bischöfe vonOsnabrück pr&conisiiiund bald darauf (jq. Febr. 1858) auch zum apostol, Provfcaidei nordischen Missionen ernannl wurde. Seine feierlicheConsecration und Inthronisation erfolgte durch den BischofWedekin von Hildesheim, untei Assistenz der Bischöfe von.Münster und Paderborn, zu Osnabrück am 20, April is^8.
Wir enthalten uns - hier, wie hei allen nach-folgenden Lebensskizzen - einer Schilderung dereigentlichen Hirtenthätigkcit, und beschränken uns auchfür die Folgezeil auf die Mittheilung besonders hervortre-tender Daten.
Zum Osterfest des Jahres 1860 machte derOberhirt vonOsnabrück die jedem neu ernannten Bischol vorgeschriebenePilgerfahrt zu den Grabstätten der Apostelfürsten, /.umdritten Male niste ei nach Rum zu der grossen Canoni-Bationsfeier am Pfingstfeste des |ahres [862, /um viertenMale sah er die ewige Stadt hei (Gelegenheit des (lentenariumsder Apostelfürsten 1867, Endlich weilte ei länger als einhalbes |ahr in der Hauptstadt der Christenheit während desWinters iSoy/ju als Mitglied des Vaticanischen Concils,