fahre 1838 den Justizdienst, nachdem er schon Jahre langsich vorzugsweise mit theologischen Studien beschäftigthatte, imd ging im Herbste 1838 als Sind, theol. nachMünchen.
Kur/, zuvor, am 20. November 1837, war der KölnerErzbischof Clemens August von Droste gefangen auf dieFestung abgeführt, Mitti n In die grosse, hierdurch hervorge-rufene kirchliche Erregung fiel das theologische Trienniumdes künftigen Erzbischofs von Köln, und die Hauptstadtdes katholischen Bayernlandes, Joseph v, Görres und dieunter seiner Aegide eben gegründeten Historisch-politischenBlätter an der Spitze, waren ein Hauptherd der Bewegung.
Meierten blieb in München zwei Semester, in welchenei auch Döllinger's Zuhörer war. Im nächsten Herbst(1839) nach Münster zurückgekehrt, wurde er liier genau10Jahre nach seiner ersten Immatriculation als Stud, theol,wieder immatriculirt, bestand ein Jahr darauf die Schluss-prüfung pro introitu in Seminarium episcopale, wurde nachglücklicher Genesung von einem schweren Nervenfieber indas damals von Schmülling geleitete Priesterseminar aufge-nommen, und erhielt am 5. Juni [841 die hl. Priesterweihe.
Am 1 l. August wurde er als Caplan in Haltern ange-stellt, wo seit 50 fahren der ehrwürdige Büttner als Pfarrerwirkte. Hier fungirte er etwas ulier drei Jahre, bis er imHerbste (844, einem längst gehegten Wunsche folgend,nach Rum ad limina apostolorum pilgerte,
Schon vor dem Antritt ilicscr Reise war er von demgreisen Bischöfe Caspar Maximilian v, Droste zum Sub-regens des Priesterseminars und Geistl, Rath am General-vicariat ernannt; im nächsten Frühjahr trat er beide Stellenan, Als Regens Schmülling dann [851 gestorben war,wurde .Meh hers am 30. April zu dessen Nachfolger ernanntund ein Jahr spater (17, April 1852) auf die mit der Regen-