Dritter Verfuch.
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fen, dafs ihnen gewiffe Merkmale beftändig zukom-men? Daher waren ihm allgemeine Begriffe nichtsanders, als Zeichen, bei deren Vorftellung lieh ähn-liche, ehemals gehabte Impreffionen in der Einbil-dung. affociiren. Dafs diefe aber in der Erfahrungwirklich fo brauchbar find, rührt, nach ihm, vonder zufälligen Uebereinftimmung der Impreffionenmit den Affociationsgefetzen her. Eine ganz rich-tige Cenfur, wenn es wahr wäre, dafs es kein Drit-tes zwifchen den zwei angenommenen Sätzen gäbe,und die von uns erkannten Objekte entweder blofseVorftellungen, oder von den Vorftellungen ganzverfchiedene Dinge feyn müfsten. Aber es giebthier ein Drittes, welches Hu me ganz überfall, undwelches mit einemmale alle Schwierigkeiten hebt.Diefes Dritte ift, dafs die Vorftellung der Objekteeine gewiffe Beziehung uns ganz unbekannter Dingeauf unfer Subjekt ift, und dafs die Möglichkeit die-fer Beziehungen der Objekte auf unfer Erkenntnis-vermögen allein gewiffe Befchaffenheiten vpn denObjekten fodert, die wir nicht erft durch ihre Im-preffion auf uns, fondern aus der blofsen Betrach-tung unfres Subjekts erkennen. Hierdurch kannder Widerfpruch zwifchen der gemeinen Erfahrungund den Forderungen der fpekulativen Vernunft ge-hoben werden, und die Meinung ift alfo die wahre.'Denn, fo fagt Hu me felbft*): „Wenn etwas das„ einzige Mittel ift, wodurch ich Widerfprüche ver-
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