Von andern philofoph. Syftemen. 445
■ jen mit dem Auge und dem erleuchteten Körpermachen. Das Feuer theilt in einer gewiffen Ent-fernung ein angenehmes, in einer andern ein un-angenehmes Gefühl mit. Beifpiele diefer Art findfelir zahlreich und häufig.
Der Schlufs, den man hieraus zieht, ift gleich-falls fo befriedigend, als man lieh l’olches nur ein bil-den kann. Es ift unftreitig, dafs, wenn verfcliiede-ne Impreffionen eines und ebendeffelbigen Sinnesvon einem Objekte herkommen, nicht eine jede die-fer Impreffionen eine ähnliche objektive Eigenfchaftdes Dinges felbft feyn kann. Denn da ein undebendaffelbige Ding nicht zu gleicher Zeit mit ver-fchiedenen Eigenfchafteu deffelbigen Sinnes verfehenfeyn kann, und da ein und ebencliefelbige Eigen-fchaft Impreffionen, die ganz und gar verfcliieclenfind, nicht gleich feyn kann; fo folgt augenfehein-lich, dafs einige unfrer Impreffionen kein Mufteroder Urbild aulser lieh haben können. Nun fetzenwir bei gleichen Wirkungen gleiche Urfachen zumVoraus. Einige Impreffionen von Farbe, Schall u. f.w. find nun offenbar nichts anders als innerlicheWirklichkeiten, und kommen von Urfachen her,die ihnen fchlechterdings nicht ähnlich find. DiefeImpreffionen find aber in ihrer Erfcheinung von denandern Impreffionen der Farbe, des Schalles u. f. w.nicht verfchieden. Folglich fcliliefsen wir, dafs fiealle einen gleichen Urfprung haben.
Wenn diefer Grundfatz einmal eingeräumt ift,fo fclieinen alle übrigen Lehren diefer Philofophie
durch